Pride Week: Gelingt Zusammenhalt? Diskriminierung und Solidarität in der queeren Community.

Wir sind sexuelle und geschlechtliche Minderheit. Aber in unserer Minderheit sind wir nicht identisch. Geteilte Erfahrungen und gemeinsame Kämpfe können uns zusammenbringen – sie machen uns aber nicht gleich. Wenn wir unsere Unterschiede schützen und Diskriminierung in der Community reduzieren wollen, müssen wir uns besser kennenlernen und über falsche Vorstellungen voneinander sprechen. Darüber möchten wir mit unseren Talkgästen Elke Kress, Jonathan Gregory und Inken von Hacht diskutieren. Über den Sexismus gegen lesbische Frauen, über Rassismus, der auch in der queeren Community weit verbreitet ist, über Feindlichkeit gegenüber Bisexuellen. Moderiert wird die Veranstaltung von Christian Naumann. 

Elke Kreß arbeitet im LIBS (Lesben Informations- und Beratungsstelle e.V.) in Frankfurt und engagiert sich seit vielen Jahren für lesbische und feministische Themen. Sie gehört zu den Organisator_innen des Tages der lesbischen Sichtbarkeit in Frankfurt. 

Jonathan Gregory ist queerer Aktivist und für die Schwulenberatung Berlin tätig. Dort arbeitet er im Präventionsprojekt man*Check. Rassismus in der Community ist schon lange ein Thema für ihn.

Inken von Hacht ist Lehrerin und im Vorstand des Hamburg Pride aktiv. Dort bringt sie die Perspektive bi- und pansexueller Menschen in die queere Community ein und wehrt sich gegen falsche Zuschreibungen von allen Seiten.

Christian Naumann bringt viel Erfahrung aus der queeren Community in Düsseldorf mit und hat mehrer Jahre bei BISS (Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren) gearbeitet. Außerdem war er Sprecher von SCHLAU NRW und in der HIV-Prävention aktiv.

Eckdaten

Datum und Zeit: 13. August // 18 bis 20 Uhr

Ort: Online-Talk in zoom, die Zugangsdaten werden allen Teilnehme_innen rechtzeitig per Mail zugeschickt.

Anmeldung: Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnahme ist nur mit Anmeldung möglich. Bitte meldet euch bis zum 13.08.2020 (15 Uhr) hier an: Anmeldeformular 


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