CSD Allgemein

CSD Helfer*innen gesucht!

Liebe Menschen,
am 20.08.2022 feiern wir wieder unseren CSD!
Es wird wieder eine Demo-Parade geben und einen Festplatz mit Bühne: Tolle Bands, Polit-Talks und natürlich auch unsere legendäre Drag-Queen-Show!
Wir sind alle super aufgeregt und freuen uns.

Deshalb sind wir auf eure Hilfe angewiesen und suchen wieder eine große Zahl an freiwilligen Helfenden, die Schichten übernehmen und mithelfen, diesen Tag zu einem besonders schönen werden zu lassen! Meldet euch unter diesem Link an und seid sicher, es ist immer ein tolles Team und macht viel Spaß!

Zur Anmeldung für Helfer*innen

Motto CSD 2022

Ich hab immer noch nix gegen die, aber… FUCK YOU!

Vor acht Jahren sind wir mit dem Motto “Ich hab nichts gegen die, aber…” auf die Straße gegangen und haben gezeigt, dass Diskriminierung und Queerfeindlichkeit ein Problem sind. Seitdem haben wir einiges erreicht. Wir müssen aber feststellen, dass queere Menschen immer noch auf vielfältige Arten diskriminiert und angegriffen werden, auf der Straße, in der Schule und in der eigenen Familie. Und oft hat das immer noch keine Konsequenzen.

Diskriminierung hat viele Facetten

Queere Menschen, die beispielsweise lesbisch, schwul, bi, trans*, nicht-binär oder inter sind, erleben im Alltag weiter Diskriminierung und Gewalt. Die Äußerung von hasserfüllten Gedanken ist in Teilen der Bevölkerung weiter gesellschaftsfähig. Besonders im digitalen Raum sind Queerfeindlichkeit und hasserfüllte Inhalte weit verbreitet und sorgen für Diskriminierung und Abwertung. Diese Inhalte werden zu selten strafrechtlich verfolgt oder gelöscht. 

Verrohte Sprache führt zu Gewalt im realen Leben

Dass aus Worten auch Taten werden, sehen wir an der besorgniserregend schnell steigenden Zahl von Übergriffen gegenüber unserer Community. Queere Menschen werden aufgrund ihrer Identität verprügelt und Regenbogenflaggen angezündet, wie in diesem Jahr am Rand des CSD Karlsruhe geschehen. Auch in Darmstadt bleibt die queere Community davon nicht verschont – erst jüngst gab es auch hier mehrere queerfeindliche Übergriffe.

Die Dunkelziffer solcher Taten liegt deutlich höher, denn die Hemmschwelle, solche Übergriffe zu melden, ist weiterhin hoch. Entweder, weil eine Ermittlung in vielen Fällen zu keinem befriedigenden Ergebnis führt, oder, weil bereits bei der Erstattung einer Anzeige nicht genug Sensibilität gezeigt wird.

Wir müssen selbst dafür einstehen, dass die Diskriminierung von queeren Menschen auf allen Ebenen abgebaut wird.

Wir müssen auch auf uns selbst schauen

Nach außen können wir dies nur dann stark fordern, wenn wir als queere Community eng beieinander stehen. Es braucht gemeinsame Unterstützung, um queerfeindliche Erfahrungen zu bewältigen. Dazu muss sich die queere Community besser gegenseitig zuhören und miteinander vernetzen.

Für die verschiedenen Formen von Diskriminierung gegen queere Menschen muss ein Bewusstsein geschaffen werden. Diskriminierung kann nur dann entschieden widersprochen werden, wenn sie erkannt wird. Symptome wie Rassismus, Sexismus, Bodyshaming, Bottomshaming oder Trans*feindlichkeit kommen auch innerhalb der queeren Community vor. Dem müssen wir jederzeit und überall entgegentreten! Nur durch diese Art von Zusammenhalt lassen sich Schutzräume innerhalb der queeren Community sichern.

“Ich hab immer noch nix gegen die, aber…”

…ist dieses Jahr unser Motto. Wir greifen damit das Thema von 2014 noch einmal auf, weil es leider immer noch aktuell ist und es immer noch viel zu tun gibt..

Wir fordern:

  • Dass die Gesetzgebung die Grenze zwischen Meinungsfreiheit und Diskriminierung durch eine Anpassung von Artikel 3 des Grundgesetzes klarer gestaltet. Die Koalition muss ihr Versprechen einhalten, explizit den Schutz gegen Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung in den Gleichbehandlungsartikel unserer Verfassung aufzunehmen. Wir fordern, dass dies für einen verbesserten Schutz von trans* und inter* Personen ebenfalls mit der geschlechtlichen Identität geschieht.
  • Eine erhöhte Sensibilisierung von Polizei, Staatsanwaltschaften, Bildungsinstitutionen und anderen Einrichtungen in Bezug auf Queerfeindlichkeit, damit diese angemessen auf Vorfälle reagieren können.
  • Dass auch Hessen queerfeindliche Straftaten gesondert in der Kriminalstatistik ausweist, damit das Ausmaß von Gewalt gegen queere Personen deutlich wird.
  • Opferschutz und Gewaltprävention, beispielsweise in Form von Schulaufklärung und Queer-Beauftragten bei Institutionen.

Unsere Gesellschaft hat Raum für viele Formen des Lebens. Vielfalt ist eine Bereicherung, keine Einschränkung! Wer uns angreift, greift die Vielfalt in unserer Gesellschaft an. Dagegen stehen wir weiter eng zusammen und dagegen kämpfen wir!

CSD Darmstadt 2022 Schnuppersitzung am 17.11.2021 um 19 Uhr

Wir gehen in die Planung für den CSD Darmstadt 2022 und brauchen dafür deine Unterstützung.
Du willst mitgestalten und neue Menschen kennenlernen?

Wir sind eine Arbeitsgruppe, die sich einmal im Monat trifft. Daneben gibt es noch kleine Untergruppen, wie z.B. für die Planung der Parade oder der Aftershow. Falls du noch Fragen hast, melde dich einfach unter info@csd-darmstadt.de
Die Veranstaltung findet unter 3G Regeln statt.

CSD Helfer*innen gesucht!

Liebe Menschen,
am 21.08.2021 feiern wir wieder unseren CSD! Es wird wieder eine Demo-Parade geben und einen Festplatz mit Bühne: Tolle Bands, Polit-Talks und natürlich auch unsere legendäre Drag-Queen-Show!
Wir sind alle super aufgeregt und freuen uns.In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt haben wir ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet, damit alle sicher und gesund teilnehmen können.

Deshalb sind wir auf eure Hilfe angewiesen und suchen wieder eine große Zahl an freiwilligen Helfenden, die Schichten übernehmen und mithelfen, diesen Tag zu einem besonders schönen werden zu lassen! Meldet euch unter diesem Link an und seid sicher, es ist immer ein tolles Team und macht viel Spaß!

Anmeldung:

https://www.csd-darmstadt.de/anmeldungen/helfer-innen/

Mit vielbunt zum Dyke* March nach Frankfurt am 16.07.2021

Bereits 2019 waren wir beim ersten Dyke*March Rhein-Main mit vielen vielbunten Menschen aus Darmstadt dabei und haben dort gemeinsam demonstriert und waren sichtbar. Auch dieses Jahr wollen wir gemeinsam von Darmstadt nach Frankfurt zum Dyke* March fahren und demonstrieren, ganz nach unserem diesjährigen Motto des CSD Darmstadt:
Wir kämpfen. Wir feiern. Zusammen.
Dieses Jahr findet der Dyke*March Frankfurt bereits zum dritten Mal statt und startet um 18:30 Uhr auf dem Römer. Die Demo-Route führt vom Römerberg durch die Frankfurter Innenstadt bis zur Konstablerwache. Wir wollen gemeinsam, fröhlich, laut und bunt mehr lesbische, queere, frauenliebende, genderqueere Sichtbarkeit zeigen und die Straße als Plattform für unsere Interessen und politischen Forderungen nutzen. Das Dyke*March Team Frankfurt freut sich ausdrücklich über Unterstützung durch Menschen, die sich nicht als dyke definieren oder fühlen! Weitere Infos zum Dyke*March Frankfurt findet ihr hier:
http://dykemarch-frankfurt.de/wordpress/

Für eine gemeinsame Anreise mit dem Zug bietet sich die Verbindung von RB 75 und U5 an. Die Abfahrt ist um 17:30 Uhr von Gleis 7 am Darmstädter Hbf und die Ankunft ist um 18 Uhr auf dem Römer in Frankfurt.
Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise ist um 17:15 Uhr in der Bahnhofsvorhalle.
Für alle die mit dem Auto anreisen, ist der Treffpunkt um 18:15 Uhr auf dem Römer vor dem Restaurant “Alten Limpurg” in Frankfurt siehe Markierung im Kartenausschnitt: