CSD Allgemein

CSD 2014: Ich hab nichts gegen die, aber…

Die Christopher Street Days sind schon lange Teil der LGBT-Bewegung (lesbian, gay, bisexual, trans*), die sich gegen Diskriminierung und für die Rechte von LGBTs einsetzt. In dieser Tradition sieht sich auch der CSD Darmstadt. Daher ist es uns neben der fröhlichen Atmosphäre, dem Austausch zwischen den vielen teilnehmenden Gruppen und Organisationen und gemeinsamen Feiern auch wichtig unsere Position klar zu machen: Wir demonstrieren mit diesem Tag gegen Diskriminierung.

Nachdem wir in 2013 vor allem die Ungleichbehandlung von lesbischen und schwulen Partnerschaften in verschiedenen Gesetzen (z.B. Adoptionsrecht) zum Thema gemacht haben, wollen wir in diesem Jahr grundsätzlicher auf Diskriminierung schauen. Das wollen wir vor allem auch deshalb tun, weil es wieder in Mode ist, öffentlich LGBTs zu diffamieren und ihnen Rechte abzusprechen. Dies geschieht mal mehr und mal weniger offen und direkt – immer aber mit dem Ziel LGBTs auszugrenzen: Aus den Themen im Unterricht – aus dem Profisport – aus der Erziehung von Kindern – aus der eigenen Familie – aus der Arbeitswelt – aus der öffentlichen Wahrnehmung.

Mit unserem CSD-Motto ICH HAB‘ NICHTS GEGEN DIE, ABER machen wir deutlich, dass dieser zunehmenden Diskriminierung widersprochen werden muss. Wann immer uns im Alltag der Satz ICH HAB‘ NICHTS GEGEN DIE, ABER begegnet, ist die direkte oder indirekte Homo- oder Transphobie nicht mehr weit. Wir finden es wichtig, dass LGBTs und ihre Freund_innen erkennen, wo sie überall angegriffen werden und sich wehren müssen. Deshalb haben wir homophobe und transphobe Aussagen aufgegriffen und unsere Sichtweise auf diese dargestellt. Damit der Satz ICH HAB‘ NICHTS GEGEN DIE, ABER nicht mehr unwidersprochen bleibt.

Es bleibt eine Aufgabe für alle und für jeden Tag: Diskriminierung erkennen und ihr entgegentreten.

CSD Trailer 2014 (Youtube)

CSD 2015: Wir können auch anders!

Wir finden es unerträglich, dass fast 50 Jahre nach Stonewall Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans* immer noch um rechtliche Gleichstellung und Menschenwürde kämpfen müssen. Wir sind schockiert, dass diese Diskriminierung als Normalität hingenommen wird. Die politischen Akteur_innen aller Parteien drücken sich vor der Verantwortung und beziehen keine klare Stellung. Wir sind entsetzt, dass Menschen auf die Straße gehen, um offen ihre Homo- und Transphobie zu zeigen, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt aus dem Schulunterricht verbannen wollen und damit auch aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen. Diesen Zustand nehmen wir nicht hin! VIELFALT MUSS! Die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt bereichert und stärkt unsere Gesellschaft. Junge Menschen brauchen diese Akzeptanz bei der angstfreien Entwicklung ihrer sexuellen Identität. Vielfalt kann auch Herausforderung sein. Aber nur eine Gesellschaft, die Vielfalt fördert, schafft die Möglichkeit für jede_n Einzelne_n, sich frei und selbstbestimmt zu entfalten. Wir können auch anders! Wir setzen uns für diese vielfältige Gesellschaft ein und beweisen, dass wir tatsächlich anders können. Dafür sind wir alle gefordert. Wir fordern ein mutiges Eintreten gegen Homo- und Transphobie sowie gegen jegliche andere Form der Diskriminierung – innerhalb und außerhalb der queeren Community.

Wir fordern:

  • die Akzeptanz der Vielfalt unserer Gesellschaft und vor allem die Unterstützung ihrer Minderheiten.
  • von jedem_jeder Einzelnen ein couragiertes Einschreiten gegen jegliche Form von Diskriminierung im Alltag.
  • Solidarität und Zusammenhalt innerhalb der Community, z.B. zwischen Lesben und Schwulen, und keine Diskriminierung von z.B. Trans* und Tunten.

POLITIK BEIM WORT NEHMEN!

Auch im Jahr 2015 besteht in Deutschland eine rechtliche Diskriminierung sexueller Orientierungen und Identitäten. Weder wurde die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet, noch wurden sie bei der Adoption gleichgestellt. Wir bleiben dabei: Alles, was nicht Gleichstellung ist, ist Diskriminierung. Ebenso bleibt die sexuelle Identität beim Gleichheitsartikel (Art. 3 GG) im Grundgesetz bewusst ausgelassen. Trans* Menschen sind durch das Transsexuellengesetz gezwungen, sich allein für eine Vornamensänderung psychologischer Begutachtung zu stellen und entwürdigende bürokratische Hürden zu nehmen. Dies ist ungerechtfertigt, unzumutbar und diskriminierend. Es ist beschämend, dass deutsche Politiker_innen diese Diskriminierungstatbestände immer noch dulden, sie sogar zur Verhandlungsmasse bei Koalitionsverträgen machen oder sie in der Öffentlichkeit populistisch und unter Einsatz von Bauchgefühlen statt Argumenten verteidigen.

Wir können auch anders!

Wir werden politische Ankündigungen und Versprechungen kritisch verfolgen und stärker denn je die Öffentlichkeit nutzen, um Wortbrüche und homo- und transphobe Äußerungen ohne Rücksicht auf religiöse und sonstige Argumente anzuprangern. Wir werden im Rahmen der Kommunalwahl 2016 in Darmstadt klar machen, welche Erwartungen wir an die Politik haben. Wir akzeptieren nicht, dass sich die Kommunalpolitik weiter vor dieser Verantwortung drückt.

Wir fordern:

  • die Öffnung der Ehe für Alle und die Ergänzung des Artikels 3 im Grundgesetz um die sexuelle Identität. Das Selbstbestimmungsrecht von Trans* muss verwirklicht werden. Trans* Menschen sollen sowohl Vornamen als auch Personenstand ändern können, ohne dass Außenstehende eine „transsexuelle Prägung“ diagnostizieren und ein richterliches Urteil sprechen müssen.
  • keine Koalitionen mit Parteien zu bilden, die den vollständigen Abbau von Diskriminierung verhindern. Diskriminierung darf keine Verhandlungsmasse sein.
  • dass die Kommunalpolitik in Darmstadt endlich ihrer Verantwortung nachkommt (Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie, Räume für LGBT*-Angebote, Förderung des SchLAu-Projekts, LGBT*-Beauftragte, Beflaggung am IDAHOT und beim CSD).

VIELFALTSGEGNER_INNEN BEKÄMPFEN!

Homophobe und transphobe Parolen werden wieder salonfähig und genutzt, um Ängste zu schüren und sexuelle Vielfalt aus dem Lebensalltag zu verbannen. Mit gezielten Falschinformationen werden Menschen gegen uns aufgehetzt. Diese Diskriminierungspositionen sind nicht tolerierbar! Vielfaltsgegner_innen fügen mit falschen Behauptungen Menschen Schaden zu, verfestigen Vorurteile und sprechen nicht für die Mehrheit der Gesellschaft. Wir können auch anders! Wir alle haben die Verantwortung, diesen Gruppierungen etwas entgegenzusetzen und ihnen keinen Raum in der Öffentlichkeit zu überlassen. Dabei ist es unerheblich, ob Diskriminierung von Elterninitiativen, Parteien, Kirchen oder Homo-Heiler_innen ausgeht. Jede Institution muss gegen homo- und transphobe Äußerungen in ihren Reihen vorgehen. Wir verlangen hier eine entschiedenere Positionierung und den Ausschluss solcher Meinungsträger_innen.

Wir fordern:

  • den Ausschluss von homo- und transphoben Akteur_innen, wie z.B. Pfarrer_innen, Landtags- und Bundestagsabgeordneten wie Irmer und Steinbach. Homo- und transphobe Organisationen wie z.B. der Bund Katholischer Ärzte, die Offensive Junger Christen und das Weiße Kreuz müssen ausgeschlossen oder isoliert werden.
  • aktiven Widerstand gegen Feind_innen von Aufklärung und Vielfalt. Wir benötigen Bündnisse für deutschlandweite Gegendemonstrationen um homo- und transphobe Veranstaltungen zu stören.
  • homo- und transphoben Gruppen öffentliche Mittel zu entziehen und ihnen die Gemeinnützigkeit abzuerkennen.

Position beziehen! Protestieren! Widerstand leisten!

Wir können auch anders, Du auch!

CSD Trailer 2015 (Youtube)

CSD 2021: 10 Jahre CSD Darmstadt

Wir kämpfen. Wir feiern. Zusammen.

10 Jahre − ein Rückblick

Für queere Menschen in Darmstadt gab es vor zehn Jahren genug Grund, sich zu organisieren, ein Netzwerk zu bilden und auf die Straße zu gehen. In Darmstadt gab es kaum Räume für queeres Leben. Die queere Welt war auch sonst zumindest in Teilen noch eine andere − zum Beispiel schien die Ehe für Alle meilenweit entfernt, gleichgeschlechtliche Paare, die in einer „eingetragenen Lebenspartnerschaft“ lebten, durften nicht gemeinsam Kinder adoptieren. Die sogenannte “Demo für Alle” bildete sich und machte ab 2014 mit queerfeindlichen Aussagen Druck.

Wir, lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und queere Menschen haben uns in Darmstadt getraut, laut zu demonstrieren und auch Forderungen an die Stadtgesellschaft, an die Politik und auch an die Community selbst zu stellen. Insbesondere im Rahmen des trans*-Prides im Jahr 2018 haben wir uns dafür ausgesprochen, dass Solidarität auch innerhalb der größer werdenden Community gelten muss. Zusammenstehen und gemeinsam Fordern hat uns auch für Darmstadt enorm viele Erfolge beschert.

Das Queere Zentrum mit professioneller Jugendarbeit, der Rainbow Refugee Support für queere Geflüchtete, jährliche Aktionen zum IDAHOBIT*, ein Mahnmal für Opfer des Paragraphen 175 und ein Queer-Beauftragter bei der Stadt Darmstadt − das alles wäre nicht möglich gewesen ohne die queere Community, die in den letzten zehn Jahren rund um vielbunt e.V. und den CSD Darmstadt zusammengewachsen ist und sich weiterentwickelt hat. Darüber hinaus sind wir in dieser Zeit ein selbstverständlicher und sichtbarer Teil der Stadtgesellschaft geworden, wodurch sich das gesellschaftliche Klima für queere Menschen in dieser Stadt verbessert hat. Die Darmstädter CSD-Demoparade ist nicht nur größer, sichtbarer und diverser geworden − sie ist heute die zweitgrößte in Hessen − und wird schon lange überregional wahrgenommen. Wir haben viel erreicht − und es bleibt noch viel zu tun.

Warum kämpfen?

Typische Alltagsdiskriminierungen wie Benachteiligungen in Job und Schule, Beschimpfungen, Beleidigungen und körperliche Gewalt gegen uns zeigen bis heute, dass der öffentliche Raum für uns nicht immer sicher ist. Die Diskriminierung lesbischer Ehepaare bei der gemeinsamen Mutterschaft, das de facto Blutspendeverbot für schwule und bisexuelle Männer, die immer noch vorhandene Ausnahme für kirchliche Arbeitgeber im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz, der fehlende Diskriminierungsschutz in Artikel 3 des Grundgesetzes sowie Menschenrechtseingriffe bei trans* und inter* Menschen und viele weitere Einschränkungen existieren nach wie vor und beeinträchtigen unsere Selbstbestimmung und unsere Sicherheit.

Hinzu kommen gerade in den letzten Jahren reaktionäre Kräfte, die zu viel Gehör finden und uns unsere erkämpften Rechte und die gesellschaftliche Teilhabe streitig machen wollen. In autoritären Staaten wie Russland oder auch von EU-Mitgliedern wie Polen und Ungarn, wo diese Rollbacks bereits passieren, gibt es zu wenig Widerspruch. Auch andere Länder handeln zu wenig im Kampf gegen Diskriminierung und Stigmatisierung im eigenen Land und bei ihren Nachbarn.

Wir haben noch lange nicht alles erreicht und unsere Erfolge sind auch nicht automatisch dauerhaft gesichert. Es gilt, auch weiterhin auf Diskriminierung gegen uns aufmerksam zu machen und für unsere Freiheit und Rechte zu kämpfen − in Darmstadt, in Deutschland und weltweit!

Warum feiern?

Der Christopher Street Day ist eine politische Demonstration, bei der queere Menschen ihre Forderungen auf die Straße tragen. Mit dem CSD nehmen wir öffentlichen Raum ein und verändern ihn in unserem Sinne. Das Treffen mit anderen queeren Menschen und das Einstehen für gemeinsame Werte wirkt befreiend auf Menschen, die es an allen anderen Tagen gewohnt sind, ihre Identität zu verstecken und sich zu verstellen. Wir setzen ein politisches Statement nach außen, das gefüllt mit Stolz und Selbstbewusstsein ist − wir fühlen uns wohl damit, wer wir sind. Wir zeigen “Pride”!

Wir nutzen diesen Tag, an dem das Feiern als queere Gemeinschaft in der Öffentlichkeit möglich ist, um uns auch selbst zu stärken. Er ist auch ein queerer Raum, in dem Begegnung, Community, Sicherheit und Selbstbewusstsein erfahren und gefeiert werden können. Das setzt unseren negativen Erfahrungen eine positive Realität entgegen. Diesen besonderen Tag erleben wir frei und selbstbestimmt. Wir feiern unsere Erfolge und unsere Solidarität und wir sammeln Kraft für die nächsten Schritte.

Warum “wir” als Community?

Als Einzelpersonen können wir Diskriminierung nicht überwinden. Nur zusammen gelingt es, Sichtbarkeit für unser Anliegen zu erzeugen: die Befreiung queerer Menschen aus ihrer Ausgrenzung, Abwertung und Entrechtung. Dabei verbinden uns ähnliche Geschichten und Erfahrungen, auch Diskriminierungserfahrungen. Wir suchen einander, weil wir nach einer Gemeinschaft streben, in der wir vorbehaltlos akzeptiert und verstanden werden. Dafür haben wir in den vergangenen Jahren in Darmstadt sichere Räume geschaffen. Diese sind jedoch verletzbar und bedürfen unseres solidarischen Schutzes. Lasst uns füreinander da sein, uns gegenseitig unterstützen und miteinander eine gute Zeit haben. Zusammen sind wir am stärksten!

Wir kämpfen. Wir feiern. Zusammen.

CSD-Kundgebung am 15.08.2020 auf dem Friedensplatz

Auch wenn es dieses Jahr keinen CSD in bekannter Form geben wird. Sichtbarkeit und Zeichen sind gerade jetzt wichtiger denn je! Wir werden am Samstag auf dem Friedensplatz eine kleine Kundgebung machen, zu der alle herzlich eingeladen sind:

Mit Reden von Christian März (CSD-Leitung),
Jochen Partsch (Schirmherrschaft und Oberbürgermeister von Darmstadt)
Simona Maier (trans* Aktivistin und Badische Weinprinzessin)
Sabrina Brunk (Vorstand und Pressesprecherin CSD Rhein-Neckar). Moderieren wird Rosa Opossum!

Zudem sind ganztägig auf dem Friedensplatz verschiedene Infowände aufgebaut, die zu unserem Motto und dem Verein informieren. Bei Fragen stehen euch kompetente Menschen zur Verfügung.

*** WICHTIG: ***
Die Einhaltung der Corona-Regeln ist Voraussetzung für die Teilnahme. Achtet bitte auf die Abstände und tragt einen Mund-Nasen-Schutz während der Kundgebung und im Umkreis der Infowände.

Fahnenaufruf: Macht Darmstadt bunt!

Zeigt Eure Solidarität für queere Menschen! Hisst am 7. bis 15. August im Vorfeld des Christopher Street Days Darmstadt eine Regenbogenflagge und schickt uns ein Bild davon! Bekennt Farbe für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft!

Darmstadt ist eine lebendige und vielfältige Stadt. Viele Kulturen, viele Nationalitäten, viele Lebensentwürfe leben hier zusammen. Für Darmstadt ist diese Vielfalt ein Gewinn. Und für die Menschen in dieser Stadt ist die Vielfalt eine Bereicherung und eine Sicherheit: Man kann hier unterschiedlich sein. Aber gerade eine vielfältige Gesellschaft muss sensibel bleiben für ihre Minderheiten. Gesellschaftliche Minderheiten müssen anerkannt, geschützt und gefördert werden. Dann wird Vielfalt zur Chance und niemand muss sich verstecken oder Angst haben.

Dies gilt auch immer noch für lesbische, homosexuelle und bisexuelle sowie für trans* und inter Menschen. Für queere Menschen bleiben die Anerkennung der eigenen Identität und das Coming-Out eine Hürde, solange die sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität ein Grund für Abwertung und Diskriminierung ist. 

Jährlich machen wir deshalb auf den Weg aufmerksam, der noch vor uns liegt hin zu einer Gesellschaft ohne Diskriminierung. Und wir treten öffentlich, laut und sichtbar für dieses Ziel ein. Unser Zeichen für unseren Einsatz ist die Regenbogenfahne. Sie steht für die Solidarität mit sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten.

CSD Darmstadt 2020: Zusammenhalten!

Der Christopher Street Day steht für die queere Community in Darmstadt und zeigt, dass sexuelle und geschlechtliche Vielfalt ein Teil unserer Stadtgesellschaft sind. Jedes Jahr gehen Menschen auf die Straße, um für die Rechte und Belange von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, sowie trans* und inter* Menschen zu kämpfen.

Auch in diesem Jahr werden wir für unsere Sichtbarkeit sorgen. Auch wenn der CSD Darmstadt in der aktuellen Situation leider nicht in seiner gewohnten Form stattfinden kann, werden wir ein deutliches Zeichen für unsere Community in der Stadtgesellschaft setzen. Am 15.08.2020 sind unter dem Motto “ZUSAMMENHALTEN” verschiedene Aktionen geplant, die dazu beitragen sollen unseren Zusammenhalt in der Community zu stärken und eine Bühne für unsere Forderungen an Politik und Gesellschaft zu schaffen.

Ebenfalls wird es vom 7.8. bis 15.8. zahlreiche Veranstaltungen in der CSD-Aktionswoche für euch geben. Genauere Infos zu unseren Aktionen folgen bald. Um unsere Sichtbarkeit zu erhöhen, rufen wir auch in diesem Jahr wieder dazu auf, die Regenbogenfahne während der Aktionswoche zu hissen.

Neuer Ort: Karolinenplatz!

Bisher war der Riegerplatz unser von allen geliebter Platz des CSD Darmstadt. Viele Besucher_innen waren stets sehr begeistert von diesem schönen Platz, inmitten des Martinsviertels. Unser CSD wuchs und wuchs über die Jahre, sodass es letztes Jahr, insbesondere nach Ende der Parade, bedenklich eng wurde auf dem Platz. Um hier keinerlei Risiko einzugehen, haben wir uns auf die Suche nach einer Alternative gemacht. Am Ende fiel die Wahl schließlich auf den Karolinenplatz.

Konkret wird der CSD auf dem Teil zwischen Landesmuseum und Staatsarchiv stattfinden, dort wo am Schloßgrabenfest die Echo-Bühne steht. So ist das Fest eingerahmt von zwei schönen alten Gebäuden und ist gleichzeitig nach vorne offen und flexibel, sodass es zu keinen Engstellen kommt.

Der Platzwechsel fordert vom Planungsteam des CSD viel, da alles neu geplant werden muss. Wir sind jedoch motiviert dabei und ganz sicher, der CSD wird neu, anders aber ganz sicher mindestens genauso wunderschön wie auf dem Riegerplatz!