Zum Darmstädter Christopher Street Day sind alle Bewohner*innen unserer Stadt eingeladen. Die Infostände von Organisationen, Vereinen und Parteien bieten dabei eine erste Anlaufstelle um sich über queere Themen und Standpunkte zu informieren und auszutauschen.
Um im Detail informieren zu können und um ins Gespräch zu kommen, bieten Gruppen, Vereine und Parteien an Infoständen Aufklärungsmaterial, Angebote, persönliche Gespräche und Fachwissen zu den Themen Homo- und Bisexualität, trans*, inter* und vieles mehr an. Diese Informationsstände sind ein wichtiges Element für den Darmstädter CSD.
Mit Hilfe der vielen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Vertreter*innen von Parteien, Gruppen und Vereinen aus Darmstadt und dem nahen Umland kann sich jede*r Besucher*in ein Bild machen von den Aktivitäten rund um den Themenkomplex. Man kann sich austauschen, persönlich kennenlernen, die Sichtweise des anderen im direkten Gespräch besser verstehen und die eigene anschaulicher machen. Durch die Begegnung bieten die Infostände die Möglichkeit, Netzwerke untereinander zu bilden, um sich zukünftig gegenseitig unterstützen, informieren und fördern zu können.

Die Infostände auf dem CSD 2026
- vielbunt e.V.
- Aidshilfe Darmstadt e.V.
- Klinikum Darmstadt GmbH / Agaplesion Elisabethenstift
- Wissenschaftsstadt Darmstadt
- Bündnis 90/Die Grünen Darmstadt
- Volt Darmstadt
- SPD Darmstadt
- Amnesty International
- Darmstadt Athenas Quadball e.V.
- Polizeipräsidium Südhessen AP LSBT*IQ
- Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche
- SKA Darmstadt e.V.
- pro familia Darmstadt/Bensheim
- Linksjugend [’solid]
- BgR
- AStA TU Darmstadt
- LSU Hessen
- FDP Darmstadt
- Kommunales Kino Weiterstadt
- Koordinierungsstelle Kinder- u. Jugendbeteiligung Darmstadt
- Frankfurter Volleyballverein e.V.
- Piratenpartei
- FLC Frankfurter Leder Club e.V.
- Die PARTEI Darmstadt
- Partei der Humanisten
- Democrats Abroad Frankfurt / Greater Hessen
- Deutscher Hanfverband Darmstadt
- ASS – Aktive Suchtselbsthilfe e.V.
- Die Linke Kreisverband Darmstadt
Änderungen vorbehalten.
„Vielfalt Verpflichtet!“ bei unseren Infoständen
Um unserem CSD-Motto aus dem Jahr 2023, „Vielfalt verpflichtet“, treu zu bleiben und unserer politischen Verantwortung gerecht zu werden, stellen wir in diesem Jahr einige Fragen an die Betreiber*innen der Stände. Die Antworten auf die Fragen werden gebündelt veröffentlicht um der anwesenden queeren Community zu zeigen, wofür sich die Gruppierungen hinter den Ständen konkret einsetzen. Die Beantwortung aller fünf Fragen ist für Parteien und Wählervereinigungen verpflichtend, bei Nicht-Parteien lediglich die erste:
Inwiefern haben Sie sich für queere Menschen eingesetzt in den letzten 12 Monaten?
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Partei der Humanisten
Die Partei der Humanisten setzt sich konsequent für die Gleichberechtigung und Selbstbestimmung queerer Menschen ein. Wir positionieren uns klar gegen Diskriminierung und für individuelle Freiheitsrechte unabhängig von sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität.
FDP Darmstadt
Trotz außerparlamentarischer Opposition setzt sich die FDP weiterhin für eine Reihe von queerpolitischen Reformen ein, darunter:
– Legalisierung der Leihmutterschaft
– Reform des Familienrechts zur Gleichstellung von Regenbogenfamilien
– Artikel 3 Abs. 3 GG um das Merkmal “sexuelle Identität” erweitern
– Weiterführung des nationalen Aktionsplans „Queer leben“
– Kostenlose STI-Tests für schwule und bisexuelle Männer
– FDP Hessen: Fortschreibung des Landesaktionsplans für Akzeptanz und Vielfalt sowie des SCHLAU-Bildungsprojekts.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Darmstadt
Bündnis 90/DIE GRÜNEN setzen sich seit ihrer Gründung für die Rechte von queeren Menschen ein. Unser Ziel ist eine Gesellschaft, in der lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter* und queere Menschen selbstbestimmt, sichtbar und frei von Diskriminierung leben können.
Auch in Darmstadt stehen wir in engem Austausch mit dem Verein vielbunt e. V. und der queeren Community. Wir haben uns in den vergangenen Jahren unter anderem für die Einrichtung einer LSBT*IQ- Beratungsstelle, für das Denkmal für die nach §175 verfolgten Menschen sowie für eine stärkere Sichtbarkeit und Berücksichtigung queerer Themen in der Kommunalpolitik eingesetzt. Dieses Engagement führen wir konsequent fort.
LSU Hessen
Wir setzen uns ohne Wenn und Aber für eine offene Gesellschaft ein und beziehen klar Position gegen alle, die sich gegen diese offene Gesellschaft positionieren. Deshalb treten wir jeder Form der Diskriminierung, insbesondere gegenüber Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, geschlechtlichen Identität, ihres Geschlechts usw. entschieden entgegen.
Wir bekennen uns klar zum Schutz der Gruppe der LSBT*IQ. Die LSU spricht sich für eine Ergänzung des Art. 3 Abs. 3 Grundgesetz um das Merkmal der sexuellen Identität aus. Überdies unterstützen wir die Fortführung und den Ausbau des hessischen Landesaktionsplans für Akzeptanz und Vielfalt.
Die PARTEI Darmstadt
Da unsere Möglichkeiten mangels Macht leider sehr begrenzt sind, konzentrieren wir uns darauf (insb. durch unsere Hochschulgruppe an der TU Darmstadt), durch viele Stände und Aktionen (queere) Sticker unters Volk zu bringen.
Piratenpartei
Unser Einsatz für queere Menschen besteht seit der Parteigründung. Wir begrüßen das aktuelle Selbstbestimmungsgesetz. Unser Fokus lag in den letzten Monaten darauf, uneingeschränkte Selbstbestimmung und Sichtbarkeit für alle LSBTIQ*-Menschen einzufordern.
Democrats Abroad Frankfurt / Greater Hessen
Wir waren letztes Jahr bei der CSD in Frankfurt und Darmstadt. Es ist wichtig für uns genau jetzt wo die USA so schlecht angesehen ist dass queere Menschen sich gesehen und respektiert fühlen. Unsere Ziel ist Hoffnung Dialoge und Aktion im Form von GOTV zu schaffen.
SPD Darmstadt
Zu möglichst allen Anlässen – wie der IDAHOBIT*, dem Christopher Street Day oder den Gedenkstunden am Mahnmal für die Opfer des §175 – sind wir als Darmstädter SPD vertreten. Wir rufen unsere Mitglieder dazu auf, zur Unterstützung der Queeren Community aktiv zu werden und Flagge gegen Diskriminierung und Gewalt zu zeigen. Mit der Veranstaltung „Queer im Landtag“ positioniert sich auch die SPD-Fraktion auf Landesebene regelmäßig deutlich.
Die Linke Kreisverband Darmstadt
Die Partei die Linke unterstützte die Anliegen queerer Menschen sowohl auf Kommunal-, Landes- als auch Bundesebene. Konkrete Forderungen werden in den Wahlprogrammen aufgegriffen. Außerdem steht die Partei im Austausch mit queeren Organisationen und Gruppen und unterstützt regelmäßig deren Aktionen und Veranstaltungen.
Volt Darmstadt
Im Rahmen der Kommunalwahl in Darmstadt 2026 haben wir unsere wichtigsten Forderungen hinsichtlich der Gleichberechtigung queerer Menschen festgehalten:
Unser kommunalpolitischer Fokus liegt darauf, sozial verträgliches und inklusives Wohnen für alle Menschen in Darmstadt zu ermöglichen und die strukturellen Voraussetzungen zu schaffen, unter denen vielfältige und bedarfsgerechte Wohn- und Pflegeangebote entstehen können, insbesondere auch im queeren Kontext. Dazu zählen unter anderem die Sensibilisierung von Pflege- und Betreuungseinrichtungen, u. A. hinsichtlich der Lebensrealitäten älterer queerer Menschen, die Förderung von Begegnungs- und Vernetzungsangeboten, sowie die Offenheit gegenüber neuen Konzepten und Projekten, die von zivilgesellschaftlichen Akteuren wie von Ihnen eingebracht werden. Insbesondere für Menschen, die Diskriminierung, Gewalt oder Ausgrenzung erfahren oder erfahren haben, wie beispielsweise queere Jugendliche, die in ihren Familien psychische oder physische Gewalt erfahren, verdeutlichen den dringenden Bedarf an verlässlichen Schutz- und Unterstützungsstrukturen. Der Zugang zu sicherem Wohnraum ist in solchen Situationen ein entscheidender Schutzfaktor. Projekten und Initiativen, die kurzfristige Schutzmöglichkeiten oder spezialisierte Wohnangebote für queere Jugendliche entwickeln, stehen wir insofern ausdrücklich offen gegenüber, und setzen uns deshalb für eine aktive Liegenschaftspolitik für öffentliche Grundstücke ein, um eine Realisierung entsprechender Initiativen zu ermöglichen.
Damit Angebote möglichst gut wirken können, möchte Volt Darmstadt neben der rein inhaltlichen Förderung auch die räumlichen Gegebenheiten berücksichtigen und ausbauen, um sichere und zugängliche Begegnungsräume für queere Menschen zu schaffen (und bestehende zu sichern): es ist für uns ein zentrales Anliegen, in den kommenden Jahren bezahlbare und niedrigschwellige Räume für soziale Treffpunkte wie Veranstaltungen, Proben, Kurse, oder (etwa queerpolitische (Senioren-)) Treffen bereitzustellen.
Um Zugangsbarrieren zur Gesundheitsversorgung im queeren Kontext abzubauen und einen möglichst niedrigschwelligen Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen zu ermöglichen, setzt sich Volt Darmstadt dafür ein, ein städtisch getragenes und in die digitalen Plattformen der Stadt eingebettetes Verzeichnis für Beratungs-, Behandlungs- und Präventionsangebote einzurichten, welches in Zusammenarbeit mit Ärzt:innen, Beratungsstellen und Vereinen gepflegt wird. Volt Darmstadt unterstützt die Ansiedlung einer GKV-PrEP-Praxis und die Förderung der notwendigen Zertifizierungsprozesse.
Die Stärkung der Koordinationsstelle für LSBTIQ*-bezogene Themen und einer diskriminierungsfreien Verwaltung ist ein zentrales Anliegen von Volt Darmstadt und wird vollumfänglich in unserem Wahlprogramm adressiert.
Wir setzen uns für eine vollständige Abschaffung von Konversionsbehandlungen und eine Ausweitung der Strafverfolgung auf sorge- und erziehungsberechtigte Personen ein. Auch Konversionsbehandlungen aufgrund der geschlechtlichen Identität sind unserer Auffassung nach gänzlich zu verbieten. Opfer dieser Behandlungen haben Anspruch auf Schadenersatz.
Wir setzen uns für eine Einführung der „Co-Mutterschaft“ ein: Die Co-Mutterschaft tritt mit der Geburt eines Kindes in Kraft. Elternschaftseinträge können für Trans*-, Inter*- und nicht-binäre Personen (TIN*) entsprechend ihrer Ausweisdokumente korrigiert werden.
Außerdem ist Parität uns ein innerparteiliches Gebot: Alle Listen und Ämter werden zu je 50% mit w/d- und m/d-Kandidierenden besetzt. Ebenfalls erwähnenswert: Seit Mai 2025 haben wir eine weiblich & diverse Doppelspitze als Bundesvorstand.
Bündnis gegen Rechts Darmstadt (BgR)
Informationen gegen Diskriminieruzng und zu queeren Themen an unseren regelmässigen Infoständen
Klinikum Darmstadt GmbH / Agaplesion Elisabethenstift
klare Positionierung in der Innen-und Außendarstellung
Aidshilfe Darmstadt e.V.
– Beratung, Unterstützung und Antidiskriminierungsarbeit für Menschen rund um die Themen HIV, Sexualität und queeres Leben.
HIV und STD Beratung
ASS – Aktive Suchtselbsthilfe e.V.
Als Suchtselbsthilfeverein bieten wir einen Safe Space, unsere Gruppen und Beratungen sind Orte, an denen sich jeder Mensch ohne Vorurteile öffnen kann. Um dies zu festigen, haben wir im letzten Jahr unser Arbeitskonzept gezielt überarbeitet und die diskriminierungsfreie Begleitung unabhängig von sexueller Identität explizit als Standard verankert.
Unsere Gruppenleitungen sorgen aktiv für eine wertschätzende Atmosphäre, in der die Vielfalt der Lebensentwürfe respektiert wird. Wir haben den Prozess gestartet, unsere Angebote noch stärker für die spezifischen Bedürfnisse der Community zu sensibilisieren. Den CSD möchten wir nutzen, um sichtbar zu sein, Barrieren abzubauen und direkt ins Gespräch zu kommen.
pro familia Darmstadt/Bensheim
Pro Schulwoche erreichen wir ca. 75 Kinder und Jugendliche in unseren sexualpädagogischen Workshops. Dort geht es nicht nur um explizite Sexualität, sondern auch um Identität und damit auch um sexuelle und geschlechtliche Vielfalt. Wir beantworten Fragen zu den Themen Outing und queeres Leben und beziehen Haltung bei kritischen Aussagen. Das Alles passiert nicht nur in Workshops, sondern auch in Einzelberatungen.
Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) e. V.
CSD-Gottesdienst; Runder Tisch LSBT*IQ Südhessen; Idahobit ’25 Redebeitrag am Mahnmal; Info-Stand/Cafeteria am Katholikentag in Würzburg
Wissenschaftsstadt Darmstadt
– Städtische Koordinierungsstelle LSBT*IQ als zentrale Schnittstelle zwischen Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft
– Teilnahme am Christopher Street Day (Info-Stand und Laufgruppe)
– Kundgebung u. a. zum IDAHOBITA* gemeinsam mit vielbunt e. V.
Polizeipräsidium Südhessen AP LSBT*IQ
Ich bin seit 16 Jahren Ansprechperson der Polizei Südhessen für die queere Community und daher regelmäßig für queere Menschen im Einsatz.
Darmstadt Athenas Quadball e.V.
Quadball ist als Mixed-Gender-Vollkontaktsport einzigartig in der Welt. Auf Turnieren, Ligaspieltagen oder im Training schaffen wir einen Raum, in dem Menschen unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung oder persönlichem Hintergrund gemeinsam Sport treiben können. Wir sind stolz darauf, Teil einer Community zu sein, die Diversität aktiv lebt und fördert.
Bei uns können alle Personen unter ihrem selbst gewählten Namen und entsprechend ihrer geschlechtlichen Identität teilnehmen.
Besonders wichtig ist uns, ein respektvolles und niedrigschwelliges Umfeld zu schaffen, in dem sich queere Menschen willkommen und sicher fühlen können, unabhängig davon, ob sie einfach neue Menschen kennenlernen, sich sportlich ausprobieren oder kompetitiv an Turnieren teilnehmen möchten. Viele queere Menschen erleben im klassischen Vereinssport Ausgrenzung oder Unsicherheit; wir möchten bewusst eine Alternative bieten, in der Vielfalt selbstverständlich ist.
Darüber hinaus leben wir im Team einen offenen und wertschätzenden Umgang miteinander und sensibilisieren neue Mitglieder aktiv für inklusive Sprache sowie respektvolles Verhalten im Trainings- und Turnieralltag.
Linksjugend [’solid]
Im Zeitraum der letzten 12 Monate hat sich die Linksjugend [’solid] auf verschiedene Weise aktiv für queere Menschen und queere Sichtbarkeit eingesetzt.
Unter anderem haben wir zum Christopher Street Day (CSD) in Darmstadt, sowie zusätzlich zum revolutionären Block mobilisiert und waren dort vertreten.
Darüber hinaus waren wir an Organisation und Planung der Stonewall Pride hier in Darmstadt beteiligt. Auch dort waren wir mit eigenen Mitgliedern und einer Rede präsent.
Am 20.11.2025, am Trans Day of Remembrance, haben wir im Rahmen der Veranstaltung eine Rede gehalten und auf die anhaltende Gewalt und Diskriminierung gegenüber trans Personen aufmerksam gemacht.
Insgesamt sehen wir den Einsatz für die Rechte, Sicherheit und Sichtbarkeit queerer Menschen als wichtigen Bestandteil und unumgänglich in unserer politischen Arbeit.
SKA Darmstadt e.V.
Der Sozialkritische Arbeitskreis Darmstadt e. V. (SKA) setzt sich seit 1970 mit bevölkerungsnahem Engagement für die Wahrung und alltagspraktische Verbreitung demokratischer Grundwerte wie Toleranz, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung ein. Unser Slogan lautet „für ein gleichberechtigtes Zusammenleben in Achtung der kulturellen Vielfalt“. Kulturelle Vielfalt existiert für uns auf verschiedenen Ebenen und ist in nahezu allen vorstellbaren Lebenswelten anzutreffen. Diese ist in jeder Organisation, in der Nachbarschaft und jeglichen Lebenssituationen gegenwärtig. In diesem Sinne haben alle Einrichtungen und Arbeitsbereiche des SKA e. V. den Zweck, Chancengleichheit, Inklusion und gesellschaftliche Partizipation aktiv zu fördern und einzufordern. Wir tragen dazu bei, gesellschaftliche Diskriminierungen – aufgrund von Herkunft, Geschlecht, Alter, sexueller Orientierung, religiöser Zugehörigkeit oder anderen Unterschieden – aufzuzeigen und aufzulösen. Gesellschaftlich benachteiligte Gruppen oder Einzelpersonen werden von uns dahingehend unterstützt, ihre eigenen Interessen zu erkennen, für sich einzustehen und gewinnbringend nach außen zu vertreten.
AStA TU Darmstadt
Der AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) der Technischen Universität Darmstadt ist die gewählte Vertretung der Studierendenschaft. Zur Wahrnehmung seiner Aufgaben beruft er Referent*innen unter anderem zu den Themen Queer, Antidiskriminierung, Feminismus und Antifaschismus. Das Queer-Referat berät Studierende zu Themen wie Coming-Out, Namensänderung und Community finden an der Uni. Wir setzten uns außerdem gegenüber der Universität für eine vereinfachte Änderung des Vornamens auf Studierendenausweisen und für All-Gender-Toiletten ein, um die Uni zu einem sichereren Ort für trans*, inter* und nicht-binäre* Studierende zu machen. Veranstaltungen wie ein queeres Picknick und ein gemeinsames Plakatemalen mit Barbend vor dem CSD (Infos dazu folgen auf den AStA Kanälen) ermöglichen es queeren Studis (und friends) Kontakte zu knüpfen, Community zu finden und wirken Einsamkeit entgegen. Durch einen engen Austausch mit dem Referat für internationale Studierende beabsichtigen wir alle Veranstaltungen beider Referate so einfach zugänglich wie möglich für internationale queere Studis zu machen. Das Antidiskriminierungreferat berät Betroffene Diskriminierungserfahrungen unabhängig und vertraulich. In eine ähnliche Richtung geht aktuelle Projekt von unter anderem Antidis-, Feminismus- und Queerreferat zum Aufbau einer Awarenessstruktur. Da queere Befreiungskämpfe immer auch gegen Faschismus und Patriarchat stehen müssen, verstehen wir auch die Arbeit der Antifaschismus- und Feminismusreferate als Teil unseres Einsatzes für queere Menschen.
Amnesty International Darmstadt
Amnesty International setzt sich schon immer für queere Menschen und das Recht auf Selbstbestimmung ein.
FLC Frankfurter Leder Club e.V.
Der FLC Veranstaltet Events für in erster Linie schwule Fetischisten welche als Safespace für eben diese dienen. Das tragen von Fetisch ist nicht überall, auch nicht in queeren Bars gerne gesehen, darum setzen wir uns dafür ein, Orte zu schaffen, wo sich Fetischisten und bei manchen Events auch Fetischistinnen wohl und willkommen fühlen können. Wir sind jährlich auf vielen CSD vertreten um die Sichtbarkeit für die queere Community zu stärken.
Deutscher Hanfverband Darmstadt
Wir beteiligen uns regelmäßig an Demonstrationen und Veranstaltungen für Vielfalt und Gleichberechtigung.
An unseren Infoständen haben wir auch unabhängig des CSD unser Infomaterial zum Konsumverhalten in der queeren Szene.
Koordinierungsstelle Kinder- u. Jugendbeteiligung Darmstadt
Bei all unseren Maßnahmen vertreten wir sichtbar unsere queerfreundliche Haltung, sprechen uns gegen Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität aus und verwenden eine inklusive Sprache. Bei der Konzeption von Bausteinen des Rahmenkonzepts zur Beteiligung von Kinder- und Jugendlichen denken wir die Bedürfnisse ALLER jungen Menschen mit. Bspw. haben wir in der Villa Q eine Losbox für die Wahl/Losung der Vertreter*innen des Jugendplenums aufgestellt und ebenso beim CSD 2025 für ein Engagement im Jugendplenum unter queeren Jugendlichen an unserem Stand geworben. Darüber hinaus teilen wir Infomaterial, Posts, Mailings zu queeren Themen über unsere Verteiler.
Frankfurter Volleyballverein e.V. (FVV)
Der FVV bietet Sport für queere Menschen an und engagiert sich täglich für die Sichtbarkeit der lgbtiq* Community
Inwiefern setzen Sie sich für das Selbstbestimmungsgesetz (auch in der jetzigen Form) ein?
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Partei der Humanisten
Wir begrüßen das Selbstbestimmungsgesetz grundsätzlich, weil es unnötige bürokratische Hürden abbaut und die persönliche Freiheit stärkt. Der Staat sollte Identitäten nicht pathologisieren oder Menschen bevormunden.
FDP Darmstadt
Das Selbstbestimmungsgesetz ist bereits lange ein Herzensprojekt der FDP. Sie war Mitinitiatorin der damaligen Gesetzesinitiative. Auch jetzt setzt sich die FDP für dieses Gesetz in seiner jetzigen Form ein.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Darmstadt
Bündnis 90/DIE GRÜNEN haben sich über viele Jahre gemeinsam mit Verbänden und Betroffenen für das Selbstbestimmungsgesetz eingesetzt. Mit seinem Inkrafttreten wurde ein wichtiger Schritt hin zu mehr Selbstbestimmung und Würde für trans*, intergeschlechtliche und nichtbinäre Menschen erreicht.
Wir stehen weiterhin hinter dem Grundgedanken des Gesetzes. Jeder Mensch soll selbst über seinen Geschlechtseintrag und seinen Vornamen bestimmen können, ohne unnötige bürokratische oder entwürdigende Hürden überwinden zu müssen. Gesellschaftliche Debatten oder politische Forderungen nach einer Rücknahme dieser Fortschritte ändern nichts an unserem Einsatz für die Rechte und die Selbstbestimmung aller Menschen.
LSU Hessen
Wir haben uns mit Nachdruck auf Bundesebene für die Abschaffung des bisherigen Gutachterverfahrens eingesetzt und stattdessen eine echte Beratungslösung vorgeschlagen. Deshalb begrüßen wir dem Grunde nach das Selbstbestimmungsgesetz. Allerdings sind wir nicht mit allem, was im Selbstbestimmungsgesetz in der jetzigen Form verankert ist, hundertprozentig einverstanden.
Die PARTEI Darmstadt
Die PARTEI findet Selbstbestimmung immer gut. Außer bei Nazis. Da wollen wir sicherheitshalber lieber selber bestimmen, was die so machen in ihrer Freizeit.
Piratenpartei
Die Piratenpartei begrüßt das seit Nov. 2024 geltende Selbstbestimmungsgesetz als wichtigen Schritt weg vom Transsexuellengesetz und hin zu einer einfacheren Änderung ohne Gutachten. Wir fordern jedoch weitergehende Reformen: Der Geschlechtseintrag muss vollständig freiwillig werden (inkl. Streichungsmöglichkeit), datenschutzrechtliche Risiken durch Speichern alter Daten müssen beendet und der Zugang für alle Menschen unabhängig von Status oder Betreuung gewährleistet sein. Unser Ziel bleibt die vollständige Entkoppelung staatlicher Geschlechterkategorien.
Democrats Abroad Frankfurt / Greater Hessen
Die US-Demokraten setzen sich für Selbstbestimmungsrecht queerer Menschen ein, indem wir rechtlichen Diskriminierungsschutz auf Bundesebene ausbauen, den Zugang zu medizinischer Versorgung verteidigen und bürokratischen Hürden für Transgender-Personen abbauen.
SPD Darmstadt
Leider ist die SPD in Darmstadt seit der Bundestagswahl nicht mehr durch einen Abgeordneten in Berlin vertreten. Dennoch stehen wir weiter für ein modernes Selbstbestimmungsgesetz, das den Bedürfnissen der Community Rechnung trägt. Kein Mensch, dessen Wunsch es ist, seinen Geschlechtseintrag und seine Vornamen im Personenstandsregister zu ändern, sollte durch unnötige Hürden psychisch belastet werden. Das bleibt unverändert die Beschlusslage der SPD. Für die Partei ist die Einführung des Selbstbestimmungsgesetzes ein historischer Schritt in der Beseitigung staatlicher Diskriminierung und der Förderung gesellschaftlicher Teilhabe für trans*, intergeschlechtliche und nicht-binäre Menschen.
Die Linke Kreisverband Darmstadt
Die Linke unterstützt das Recht auf Selbstbestimmung und fordert eine tatsächliche Selbstbestimmung ohne die Einschränkungen, die die jetzige Form des Selbstbestimmungsgesetzes beinhaltet.
Volt Darmstadt
Wir finden, das Selbstbestimmungsgesetz war längst überfällig. Recht auf geschlechtliche Selbstbestimmung muss heißen, dass jede Person für sich selbst entscheiden kann, welchem Geschlecht (m, w, d, ohne Eintrag) sie sich zugehörig fühlt, ohne sich dafür vor irgendjemandem rechtfertigen zu müssen.
Die Geschlechtsidentität und sexuelle Vielfalt sollen als Diskriminierungsmerkmale in Artikel 3 des Grundgesetzes aufgenommen werden.
Klinikum Darmstadt GmbH / Agaplesion Elisabethenstift
Klare Regelungen zur Umsetzung im Klinikum
Aidshilfe Darmstadt e.V.
– wir unterstützen die Selbstbestimmung und Würde von trans* und nichtbinären Menschen
Aufklärung bei Behörden
SKA Darmstadt e.V.
Trans-, intergeschlechtliche und nichtbinäre Menschen sollen künftig die Möglichkeit haben, ihren Geschlechtseintrag und ihre Vornamen im Personenstandsregister durch eine einfache Erklärung beim Standesamt ändern zu lassen. Innerhalb der Beschäftigten des SKA und des Trägers, ist dies bereits gelebte Realität und Teil der Vereinskultur. Als Träger, der das Ziel verfolgt, gesellschaftliche Diskriminierungen aufgrund von Herkunft, Geschlecht, Alter, sexueller Orientierung und Identität, aufzuzeigen und aufzulösen, begrüßen wir das Selbstbestimmungsgesetz. Wir verstehen unsere Arbeit als grundlegende Hilfe zur Selbsthilfe. Entsprechend wollen wir kritisches Bewusstsein und emanzipatorisches Denken anregen, Eigeninitiative fördern und individuelle Handlungsspielräume aufzeigen.
Frankfurter Volleyballverein e.V. (FVV)
Wir unterstützen die Selbstbestimmung mit unseren Posts in Social Media und sind im Sport für alle Menschen.
Inwiefern setzen Sie sich für den Schutz von queeren Geflüchteten ein?
Antworten ausklappen
Partei der Humanisten
Queere Geflüchtete benötigen besonderen Schutz. Wir setzen uns für faire Asylverfahren, sichere Unterkünfte und diskriminierungsfreie Betreuung ein.
FDP Darmstadt
Queere Geflüchtete verdienen in Deutschland einen besonderen Schutzstatus, da ihre Heimatländer oftmals besonders queerfeindlich sind. Die ”Verfolgung wegen sexueller Identität” soll deshalb weiterhin ein Asylgrund in Europa bleiben. Die Bundes-FDP fordert zudem eine Rechtsberatung für LGBTIQ*-Flüchtlinge. Außerdem fordert die FDP eine aktive Beteiligung am HÁWAR.help-Patenschaftsprogramm zur Unterstützung von verfolgten LGBTIQ*-Aktivist*innen im Iran.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Darmstadt
Queere Geflüchtete gehören häufig zu den besonders schutzbedürftigen Menschen. Viele sind aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität verfolgt worden und benötigen auch nach ihrer Ankunft in Deutschland besonderen Schutz.
Wir setzen uns dafür ein, dass ihre besonderen Schutzbedarfe in Unterkünften berücksichtigt werden, sie Zugang zu Beratungsangeboten erhalten und Diskriminierung sowie Gewalt konsequent entgegengetreten wird. Dabei ist uns die Zusammenarbeit mit Fachberatungsstellen und zivilgesellschaftlichen Initiativen besonders wichtig.
LSU Hessen
Auch aus Angst um Leib und Leben fliehen LSBT*IQ-Menschen nach Deutschland. Wir treten dafür ein, die Situation für LSBT*IQ-Geflüchtete zu verbessern und dem besonderen Schutzbedarf dieser Gruppe gerecht zu werden. Das Safe House „La Villa“ in Frankfurt als LSBT*IQ-Geflüchtetenunterkunft ist für uns ein gelungenes Beispiel wie so etwas ausgestaltet werden kann. Deswegen unterstützen wir das Safe House von Beginn an. Gleichwohl haben wir die Einstufung von Algerien, Marokko, Tunesien sowie Georgien als sichere Herkunftsstaaten unterstützt. Davon unberührt ist es für uns selbstverständlich, LSBT*IQ-Geflüchtete nicht aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Identität in eines dieser Länder zurückzuschicken, sollten sie aus diesem Grund Asyl suchen. So haben wir uns mit Anderen auch dafür eingesetzt, dass der Rainbow Refugee Support weitergeführt wird und nicht aus Sparanstrengungen gestrichen wird.
Unter unseren Mitgliedern gibt es einige Personen mit Migrations- und Fluchtgeschichte, die die Fragen, Herausforderungen und Sorgen von LSBT*IQ-Geflüchteten innerhalb unserer Mutterpartei zur Geltung bringen.
Die PARTEI Darmstadt
Im Gegensatz zu kleinen Spaßparteien (bspw. „FDP“) setzen wir unsere geringen (Macht-) Mittel dafür ein, immer wieder verschiedenen Seenotrettungs- bzw. Flüchtlingsorganisationen eine Plattform zu geben. So hat bspw SeaWatch unseren Platz in der ARD für einen Wahlwerbespot bekommen, um auf die Lage im Mittelmeer aufmerksam zu machen.
Piratenpartei
Queere Geflüchtete finden in unserem politischen Engagement besonderen Schutz und Unterstützung. Wir erkennen die besondere Vulnerabilität dieser Gruppe an und setzen uns dafür ein, dass ihre geschlechtliche und sexuelle Identität als Asylgrund anerkannt wird. Dazu gehört auch, dass sie vor Diskriminierung und Gewalt in Unterkünften geschützt und in speziellen Schutzprogrammen unterstützt werden. Es ist unser Ziel, ihnen einen respektvollen und sicheren Aufenthalt zu gewährleisten, frei von Angst und Diskriminierung.
Democrats Abroad Frankfurt / Greater Hessen
Gesetze für Gleichstellung vorantreiben und den internationalen Schutz von LGBTQI+ Personen zur außenpolitischen Priorität starkmachen
SPD Darmstadt
Nachdem auf Landesebene zunächst unklar war, ob das Projekt „Rainbow Refugees“ fortgesetzt werden kann, hat sich die SPD-Landtagsfraktion mit ihrer Sozialministerin Heike Hofmann dafür eingesetzt, dessen Weiterfinanzierung zu sichern. Das Projekt leistet enorm wichtige Arbeit, um Menschen zu unterstützen, die aufgrund ihrer Sexualität oder Identität verfolgt oder misshandelt wurden.
Die Linke Kreisverband Darmstadt
Die Linke fordert, dass queere Geflüchtete in Deutschland tatsächlich Asyl bekommen müssen. Auch aus angeblich „sicheren Herkunftsstaaten“, denn für queere Menschen sind sie es meist nicht.
Volt Darmstadt
Wir fordern besseren Schutz für aufgrund ihrer sexuellen Identität oder Orientierung verfolgte Geflüchtete.
Bündnis gegen Rechts Darmstadt (BgR)
Wir setzen uns für den Schutz von allen Gefüchteten ein
Klinikum Darmstadt GmbH / Agaplesion Elisabethenstift
Anlaufstelle in der Gesundheitsversorgung
Aidshilfe Darmstadt e.V.
– wir dienen als sichere Anlaufstelle für den Schutz und die Beratung queerer Geflüchteter
Rainbow Refugees
SKA Darmstadt e.V.
Der SKA leistet wichtige gesellschaftliche Arbeit im Bereich Flucht und Migration. Hierzu gehört auch der Schutz von queeren Personen mit Fluchthintergrund. Die kulturellen Besonderheiten unserer Klient*innen sehen wir als Entwicklungspotentiale, ihre Differenzen werden anerkannt und die Gemeinsamkeiten festgestellt. Wir gehen davon aus, dass alle Menschen grundsätzlich Interesse daran haben, ihren Lebensalltag positiv und sinnvoll zu gestalten. Vielen wird diese Möglichkeit aufgrund gesellschaftlicher Einschränkungen genommen. Ihnen fehlen wichtige Voraussetzungen wie Selbstvertrauen, Identitätsbewusstsein, Hintergrundwissen und Bildungszugang. Schnell werden diese Defizite zu Problemen mit gesamtgesellschaftlichen Folgen. In unseren verschiedenen Arbeitsbereichen möchten wir individuelle Angebote und Hilfestellungen bieten. Wir setzen an den vorhandenen Fähigkeiten und Kenntnissen unserer Besucher*innen an und zeigen ihnen Möglichkeiten, diese zu vertiefen und auszubauen.
Frankfurter Volleyballverein e.V. (FVV)
Der FVV ist offen für alle Nationalitäten und Geschlechter.
Inwiefern setzen Sie sich für die Unterstützung von queeren Jugendlichen ein?
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Partei der Humanisten
Wir unterstützen wissenschaftsbasierte Aufklärung, sichere Schulen und gute Beratungsangebote. Queere Jugendliche sollen frei von Mobbing und Diskriminierung aufwachsen können.
FDP Darmstadt
Auch uns besorgt die zunehmende Diskriminierung von queeren Jugendlichen. Diese muss wieder zurückgedrängt gemacht werden, weshalb wir ein starker Befürworter des SCHLAU-Projekts sind. Der Aktionsplan “Queer leben” enthält (wie das Selbstbestimmungsgesetz) eine Reihe von Maßnahmen für queere Jugendliche, die wir unterstützen. Auch sehen wir den Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) sehr positiv, der Angebote für alle jungen queeren Menschen beinhaltet.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Darmstadt
Junge queere Menschen benötigen Orte, an denen sie sich sicher fühlen und Unterstützung erhalten. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass Beratungs- und Unterstützungsangebote weiter gestärkt und bedarfsgerecht ausgebaut werden.
In Darmstadt unterstützen wir die wichtige Arbeit von vielbunt e. V. und setzen uns dafür ein, dass queere Jugendliche bei Bedarf Zugang zu geeigneten Schutz- und Unterkunftsangeboten sowie zu einer diskriminierungsfreien Kinder- und Jugendarbeit haben.
LSU Hessen
Die Schule als Kern des sozialen Umfelds junger LSBT*IQ muss ein Klima der Aufgeklärtheit und der Offenheit garantieren, um den Schritt des Coming-outs zu erleichtern und nicht zu erschweren. Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass der Lehrplan Sexualerziehung, der die Sexualerziehung im schulischen Kontext regelt, zeitnah evaluiert und ggf. angepasst wird. Wir setzen uns zudem für die Fortführung und Intensivierung der Angebote von SCHLAU Hessen ein, damit auch zukünftig Schülerinnen und Schüler im Sinne eines Lernens in der Peer-Group über Vielfalt und Akzeptanz von geschlechtlichen Identitäten sowie sexuellen Orientierungen und damit gegen Diskriminierung geschult werden. In 2026 haben wir auch einen Diskussionsabend zum Thema „TransKids und Jugendliche in der Schule – verstehen, begleiten, unterstützen“ angeboten.
Die PARTEI Darmstadt
In der Vergangenheit haben wir versucht, Jugendliche gezielt durch Jugendsprache anzusprechen („papatastisch“, „yolo“, „67“). Das hat aber nicht geklappt.
Stattdessen fokussieren wir uns auch hier wieder vor allem durch unsere Hochschulgruppe darauf, junge Leute gezielt anzusprechen, mit Dingen, die sie auch wirklich interessieren (Sticker, Stifte, Poster). Außerdem finden die Treffen der Hochschulgruppe immer mal wieder in der Oettinger Villa statt, die auch ein Treffpunkt junger, queerer und linksgerichter junger Menschen in Darmstadt ist. Somit müssen wir nicht wie die Rentner:innen von cdU, sozen und Co. mit Karrierechancen in der Politik oder anderem (veganen) Käse locken.
Piratenpartei
Die Piratenpartei Deutschland setzt sich für die umfassende Unterstützung von queeren Jugendlichen ein. Wir fordern die Einführung von Aufklärungsprogrammen in Schulen, die Vielfalt und Akzeptanz fördern und Diskriminierung entgegenwirken. Darüber hinaus unterstützen wir den Ausbau von Beratungs- und Anlaufstellen, die speziell auf die Bedürfnisse queerer Jugendlicher zugeschnitten sind. Unser Engagement zielt darauf ab, ein sicheres und unterstützendes Umfeld zu schaffen, in dem queere Jugendliche ihre Identität frei und ohne Angst leben können.
Democrats Abroad Frankfurt / Greater Hessen
Schutz der Selbstbestimmung für Jugendliche Zugang zur Literatur und Veranstaltungen damit sie sich wohl fühlen
SPD Darmstadt
Auch in Zeiten knapper Kassen ist uns die Förderung von Ehrenamtlichen und Vereinen wichtig. Das gilt auch für die Arbeit von vielbunt e.V., die bei uns in Darmstadt aber auch für die Region viele Jugendprojekte organisieren. Für die SD ist klar: An dieser Stelle darf nicht gespart werden!
Das Queere Zentrum in der Oettinger Villa ist ein Raum, in dem in sicherer Atmosphäre hochwertige Beratung zu queeren Themen stattfindet. Das Zentrum soll, insbesondere mit Blick auf den barrierearmen Umbau, u.a. mit einer dritten pädagogischen Stelle unterstützt werden.
Wir setzen uns für spezialisierte Beratungsangebote für junge queere Menschen unter 14 Jahren ein, um sie und ihre Familien zu unterstützen.
Die Linke Kreisverband Darmstadt
Queere Treffpunkte und Selbstorganisation sind wichtige Anlaufstellen für die Community. Deshalb fordert Die Linke, dass sie auf Bundes-, Länder- und Gemeindeebene dauerhaft ausreichend finanziert werden. Jugendarbeit muss kommunale Pflichtaufgabe werden. Jugendzentren müssen auch queere Austauschräume anbieten.
Volt Darmstadt
Unser Ziele sind Bildung, Aufklärung und Forschung: Öffentliche Bildungskooperationen mit Organisationen in zivilgesellschaftlicher Trägerschaft sollen queere Lebensweisen und Identitäten in Schulen und Universitäten fächerübergreifend thematisieren. Forschungsprojekte in sozialen, psychologischen und medizinischen Bereichen wollen wir stärker fördern.
s.o.: Insbesondere für Menschen, die Diskriminierung, Gewalt oder Ausgrenzung erfahren oder erfahren haben, wie beispielsweise queere Jugendliche, die in ihren Familien psychische oder physische Gewalt erfahren, verdeutlichen den dringenden Bedarf an verlässlichen Schutz- und Unterstützungsstrukturen. Der Zugang zu sicherem Wohnraum ist in solchen Situationen ein entscheidender Schutzfaktor. Projekten und Initiativen, die kurzfristige Schutzmöglichkeiten oder spezialisierte Wohnangebote für queere Jugendliche entwickeln, stehen wir insofern ausdrücklich offen gegenüber, und setzen uns deshalb für eine aktive Liegenschaftspolitik für öffentliche Grundstücke ein, um eine Realisierung entsprechender Initiativen zu ermöglichen.
Klinikum Darmstadt GmbH / Agaplesion Elisabethenstift
siehe oben
Aidshilfe Darmstadt e.V.
– wir unterstützen queere Jugendliche durch unsere Beratungs- und Aufklärungsangebote
– Präventionsveranstaltungen an Schulen
SKA Darmstadt e.V.
Für den SKA gilt als Grundlage der Arbeit, dass den nächsten Generationen unabhängig von ihrer kulturellen Herkunft, ihrer Ethnie und sozialen Schicht eine gleichberechtigte Partizipation an den gesellschaftlichen Prozessen ermöglicht wird. Wir setzen uns aktiv für die Unterstützung von queeren Jugendlichen ein, um ihre Bedürfnisse zu adressieren und ihnen ein sicheres und inklusives Umfeld zu bieten. Wir bieten queeren Jugendlichen sichere Räume, in denen sie sich treffen, austauschen und unterstützen können. Diese Gruppenaktivitäten fördern den Gemeinschaftssinn und helfen, Isolation zu verhindern und queeren Jugendlichen in Darmstadt ein unterstützendes und inklusives Umfeld zu bieten, in dem sie sich sicher, akzeptiert und wertgeschätzt fühlen. Diese Haltung geben wir in unserem Arbeitsalltag ebenso an die Kinder in unserer Einrichtung weiter.
Frankfurter Volleyballverein e.V. (FVV)
Der FVV bietet zwar kein Sportprogramm für Jugendliche ist aber offen diese in die bestehenden Termine aufzunehmen.
Inwiefern setzen Sie sich für diskriminierungsfreie Sprache und gegen „Gender-Verbote“ ein?
Antworten ausklappen
Partei der Humanisten
Wir lehnen sowohl Sprachverbote als auch staatliche Sprachvorgaben ab. Sprache sollte sich frei entwickeln können — respektvoll, verständlich und ohne politische Zwangsmaßnahmen.
FDP Darmstadt
Die FDP Hessen positioniert sich gegen das Gender-Verbot der Landesregierung. Insbesondere dürfe Gendern nicht zum Notenabzug (etwa in Klausuren und der Abiturprüfung) führen. Stattdessen soll es allen frei überlassen bleiben, wie sie diskriminierungsfrei kommunizieren. Sprache ist nicht starr, sondern unterliegt einem dynamischen Wandel, der auch neue Schreibweisen wie den Genderstern grundsätzlich zulassen sollte.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Darmstadt
Sprache prägt unser Zusammenleben. Wir setzen uns deshalb für eine diskriminierungsfreie und respektvolle Sprache ein, die niemanden ausschließt. Dabei soll jede Person selbst entscheiden können, welche Form der Ansprache sie verwendet.
Pauschale Verbote geschlechtergerechter Sprache lehnen wir ab. Wir stehen für die Freiheit, inklusive Sprache dort zu verwenden, wo sie angemessen ist, und setzen uns weiterhin gegen Einschränkungen dieser Freiheit ein.
LSU Hessen
Wir orientieren uns am Rat der deutschen Rechtschreibung. Generell sind wir sowohl gegen Gender-GEBOTE als auch gegen Gender-VERBOTE. Wir lehnen seit dem Beginn der entsprechenden Diskussionen einen Gender-Zwang ab. Wir befürworten eine diskriminierungsfreie Sprache an den Stellen, wo es Sinn ergibt und nicht den Ursprung des Wortes verändert. Gleichzeitig sehen wir Sprache als etwas an, das sich lebendig über längere Zeiträume entwickelt. Gebote und Verbote erscheinen uns in dieser Frage gleichermaßen ungeeignet zu sein.
Die PARTEI Darmstadt
Unser Hauptfokus liegt auf der *innen-politik, wodurch wir vor allem irgendwelche Rentner von cdU und Co prima auf die Nerven gehen können.
Piratenpartei
Unsere Haltung zur diskriminierungsfreien Sprache und zu „Gender-Verboten“ ist eindeutig: Wir unterstützen die Verwendung inklusiver und geschlechtergerechter Sprache und lehnen gesetzliche Einschrankungen, die das Gendern verbieten, ab. Durch Aufklärung und Sensibilisierung mochten wir dazu beitragen, dass jede Person unabhängig von ihrer Geschlechtsidentitat respektiert wird.
Unser Ziel ist eine offene und respektvolle Kommunikation, die die Vielfalt der Gesellschaft widerspiegelt.
Democrats Abroad Frankfurt / Greater Hessen
Wir respektieren und verwenden die gewünschte Artikel i.e. They/Them unser Mitglieder und anderen.
SPD Darmstadt
In der Darmstädter SPD gibt es keine Vorgaben über die Verwendung von Sprache, jedes Mitglied entscheidet individuell, wie es kommunizieren möchte. Allerdings hat in unseren Veröffentlichungen, auf unseren Veranstaltungen und auch unseren internen Sitzungen diskriminierende Sprache in jeglicher Form keinen Platz.
Die Verwaltung soll grundsätzlich Geschlechtergerechte Sprache verwenden. Die SPD wird die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung und Stadtwirtschaft, insbesondere solchen mit Bürgerkontakt, für die Probleme der queeren Community sensibilisieren. Dafür werden wir Fortbildungen anbieten.
Die Linke Kreisverband Darmstadt
Die Partei Die Linke setzt sich grundsätzlich für diskriminierungsfreie Sprache ein, verwendet selbst konsequent gendergerechte Sprache und spricht sich gegen Verbote und politische Kampagnen aus, die diskriminierungsfreie Sprache unterdrücken wollen.
Volt Darmstadt
Als Partei setzen wir uns nach innen wie nach außen für diskriminierungsfreie Sprache ein – Sensibilität gegenüber Diskriminierung ist für uns u.a. ein wichtiges Kriterium, wenn man Mitglied von Volt werden möchte. Ein Gender-Sprachverbot halten wir für rechtlich nicht haltbar und nicht mit Art. 5 des deutschen GG vereinbar.
Wir sind gegen Gender-Verbote. Der Stv. Vorsitzende von Volt Bayern hat sich bspw. folgendermaßen zum Gender-Verbot in Bayern geäußert: „Gendern und Gendern lassen! Wer gendern möchte, soll das auch in Bayern tun dürfen. Ohne Angst vor Repressionen!“
Klinikum Darmstadt GmbH / Agaplesion Elisabethenstift
Interne und externe Kommunikation wird gegendert
Aidshilfe Darmstadt e.V.
– Verwendung von inklusiver- und Gendergerechter Sprache
SKA Darmstadt e.V.
Als sozialkritischer Arbeitskreis in Darmstadt setzen wir uns auf vielfältige Weise für diskriminierungsfreie Sprache und gegen sogenannte „Gender-Verbote“ ein, um eine inklusive und respektvolle Kommunikation zu fördern. In unserer Kommunikation verwenden wir konsequent geschlechtsneutrale Formulierungen und integrieren Gendersternchen (*) oder ähnliche Zeichen, um in unserem professionellen und alltäglichen Sprachgebrauch alle Geschlechter anzusprechen. Wir überprüfen regelmäßig unsere schriftliche und mündliche Kommunikation auf diskriminierungsfreie Sprache und holen aktiv Feedback von unseren Mitgliedern und Betroffenen ein, um unsere Praxis zu verbessern. Wir positionieren uns öffentlich gegen sogenannte „Gender-Verbote“ und setzen uns für die Freiheit der Sprachwahl ein. Dabei beteiligen wir uns aktiv an öffentlichen Diskussionen und Debatten, um auf die Bedeutung inklusiver Sprache aufmerksam zu machen.
Frankfurter Volleyballverein e.V. (FVV)
Der FVV ist gegen ein Genderverbot und ist offen für alle Identitäten und Nationalitäten.
Hinweis: Die Antworten wurden ohne jegliche Änderung und Kommentar übernommen. Das Fehlen in der Auflistung spricht für keine vorliegende Antwort (oder ein „s.o.“/“siehe oben“). Die Reihenfolge ergibt sich aus dem exakten Anmeldezeitpunkt, wobei die Parteien und Wählervereinigungen separat gruppiert und vorangestellt sind.