Infostände

Zum Darmstädter Christopher Street Day sind alle Bewohner*innen unserer Stadt eingeladen. Die Infostände von Organisationen, Vereinen und Parteien bieten dabei eine erste Anlaufstelle um sich über queere Themen und Standpunkte zu informieren und auszutauschen.

Um im Detail informieren zu können und um ins Gespräch zu kommen, bieten Gruppen, Vereine und Parteien an Infoständen Aufklärungsmaterial, Angebote, persönliche Gespräche und Fachwissen zu den Themen Homo- und Bisexualität, trans*, inter* und vieles mehr an. Diese Informationsstände sind ein wichtiges Element für den Darmstädter CSD.

Mit Hilfe der vielen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Vertreter*innen von Parteien, Gruppen und Vereinen aus Darmstadt und dem nahen Umland kann sich jede*r Besucher*in ein Bild machen von den Aktivitäten rund um den Themenkomplex. Man kann sich austauschen, persönlich kennenlernen, die Sichtweise des anderen im direkten Gespräch besser verstehen und die eigene anschaulicher machen. Durch die Begegnung bieten die Infostände die Möglichkeit, Netzwerke untereinander zu bilden, um sich zukünftig gegenseitig unterstützen, informieren und fördern zu können.

Lageplan des CSD Darmstadt 2025 auf dem Karolinenplatz

Die Infostände auf dem CSD 2025

  1. vielbunt e.V.
  2. Aidshilfe Darmstadt e.V.
  3. Klinikum Darmstadt GmbH
  4. Hochschule Darmstadt
  5. Bündnis 90/Die Grünen Darmstadt
  6. Volt Darmstadt
  7. Wissenschaftsstadt Darmstadt
  8. Ansprechpartner*innen für queere Lebensweisen der Polizei Südhessen
  9. Amnesty International e.V. Darmstadt
  10. Initiative Frau Leben Freiheit Darmstadt
  11. Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) e. V.
  12. Sozialkritischer Arbeitskreis Darmstadt e.V.
  13. pro familia Darmstadt/Bensheim
  14. Kommunales Kino Weiterstadt
  15. Bündnis gegen Rechts Darmstadt
  16. Jugendring Darmstadt e.V.
  17. DIE LINKE Kreisverband Darmstadt
  18. Freie Demokratische Partei Darmstadt
  19. Deutscher Hanfverband Darmstadt
  20. LSU – Lesben und Schwule in der Union Hessen
  21. SPD Darmstadt
  22. FVV – Frankfurter Volleyball-Verein e.V.
  23. Klimaliste Deutschland KV Darmstadt-Dieburg
  24. Piratenpartei Deutschland
  25. Partei der Humanisten
  26. Darmstadt Athenas Quadball e.V.
  27. Die PARTEI
  28. Democrats Abroad Frankfurt / Greater Hessen

Änderungen vorbehalten.

„Vielfalt Verpflichtet!“ bei unseren Infoständen

Um unserem CSD-Motto aus dem Jahr 2023, „Vielfalt verpflichtet“, treu zu bleiben und unserer politischen Verantwortung gerecht zu werden, stellen wir in diesem Jahr einige Fragen an die Betreiber*innen der Stände. Die Antworten auf die Fragen werden gebündelt veröffentlicht um der anwesenden queeren Community zu zeigen, wofür sich die Gruppierungen hinter den Ständen konkret einsetzen. Die Beantwortung aller fünf Fragen ist für Parteien und Wählervereinigungen verpflichtend, bei Nicht-Parteien lediglich die erste:

Inwiefern haben Sie sich für queere Menschen eingesetzt in den letzten 12 Monaten?

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LSU – Lesben und Schwule in der Union

Wir setzen uns ohne Wenn und Aber für eine offene Gesellschaft ein und beziehen klar Position gegen alle, die sich gegen diese offene Gesellschaft positionieren.
Deshalb treten wir jeder Form der Diskriminierung, insbesondere gegenüber Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, geschlechtlichen Identität, ihres Geschlechts usw.
entschieden entgegen.

Die LSU Hessen bekennt sich klar zum Schutz der Gruppe der LSBT*IQ und spricht sich für eine Ergänzung des Art.
3 Abs. 3 Grundgesetz um das Merkmal der sexuellen Identität aus.
Überdies unterstützen wir die Fortführung und den Ausbau des hessischen Landesaktionsplans für Akzeptanz und Vielfalt.

SPD Darmstadt

Zu möglichst allen Anlässen – wie der IDAHOBIT*, dem Christopher
Street Day oder den Gedenkstunden am Mahnmal für die Opfer des §175 –
sind wir als Darmstädter SPD vertreten. Wir rufen unsere Mitglieder dazu
auf, zur Unterstützung der Queeren Community aktiv zu werden und Flagge
gegen Diskriminierung und Gewalt zu zeigen. Mit der Veranstaltung „Queer
im Landtag“ positioniert sich auch die SPD-Fraktion auf Landesebene
regelmäßig, zum nächsten Mal am 21. August, deutlich.

Freie Demokratische Partei

Nach dem erfolgreichen Selbstbestimmungsgesetz trieb unser damaliger FDP-Justizminister Marco Buschmann eine Reform des Familienrechts zur Gleichstellung von Regenbogenfamilien voran, die jedoch am Ende der Ampel-Koalition scheiterte. Auch fordert die FDP schon seit langem immer wieder, Artikel 3 Abs. 3 Grundgesetz um das Merkmal “sexuelle Identität” zu erweitern. Die FDP unterstützt den nationalen Aktionsplan „Queer leben“, engagiert sich für besseren Schutz vor Hasskriminalität und setzt sich für kostenlose STI-Tests für schwule und bisexuelle Männer ein. Die hessische FDP fordert eine Fortschreibung des Landesaktionsplans für Akzeptanz und Vielfalt sowie des SCHLAU-Bildungsprojekts.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Darmstadt

Die GRÜNEN haben sich seit ihrer Gründung für die Rechte von queeren Menschen eingesetzt. Ziel ist eine diskriminierungsfreie Gesellschaft, in der Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*-,Inter*- und queere Menschen selbstbestimmt und ihr Leben leben können. Bündnis 90/DIE GRÜNEN in Darmstadt pflegt eine enge Verbindung zum Verein Vielbunt und in die queere Community. Wir haben uns auf kommunalpolitischer Ebene in den vergangenen Jahren u.a. für die Einrichtung einer LSBT*IQ-Stelle und für ein Denkmal für die nach §175 Verfolgten stark gemacht und uns für die Umsetzung dieser Projekte eingesetzt. Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass wir an unseren Wahlständen, so auch während der vergangenen Bundestagswahl, Material haben, wo wir unsere Ziele in Bezug auf queere Menschen darstellen und offensiv ansprechen. Aktionen und inbesondere social media Auftritte z.B. am IDAHOBIT sind für uns selbstverständlicher Ausdruck unserer Haltung.

Volt Darmstadt

Das stärkste Zeichen, das wir in den vergangenen Monaten setzen konnten, war wohl unser Programm zur Bundestagswahl 2025. Darin haben wir unsere wichtigsten Forderungen hinsichtlich der Gleichberechtigung queerer Menschen festgehalten:

– Verankerung im Grundgesetz: Die Geschlechtsidentität und sexuelle Vielfalt werden
als Diskriminierungsmerkmale in Artikel 3 des Grundgesetzes aufgenommen.
– Einführung der „“Co-Mutterschaft““: Die Co-Mutterschaft tritt mit der Geburt eines Kindes in Kraft. Elternschaftseinträge können für Trans*-, Inter*- und nicht-binäre Personen (TIN*) entsprechend ihrer Ausweisdokumente korrigiert werden.
– Gleichstellung bei reproduktiven Maßnahmen: TIN*-Personen werden rechtlich gleichgestellt. Die Kosten für reproduktive Maßnahmen werden von Versicherungen übernommen.
– Konversionsbehandlungen: Konversionsbehandlungen werden vollständig abgeschafft
und Strafverfolgung auf sorge- und erziehungsberechtigte Personen ausgeweitet. Auch
Konversionsbehandlungen aufgrund der geschlechtlichen Identität sind gänzlich verboten. Opfer dieser Behandlungen haben Anspruch auf Schadenersatz.
Außerdem ist Parität uns ein innerparteiliches Gebot: Alle Listen und Ämter werden zu je 50% mit w/d- und m/d-Kandidierenden besetzt. Ebenfalls erwähnenswert: Seit Mai 2025 haben wir eine weiblich & diverse Doppelspitze als Bundesvorstand.

Die Linke Kreisverband Darmstadt

Die Partei die Linke unterstützte die Anliegen queere Menschen sowohl auf Kommunal-, Landes- als auch Bundesebene. Konkrete Forderungen werden in den Wahlprogrammen aufgegriffen. Außerdem steht die Partei im Austausch mit queeren Organisationen und Gruppen und unterstützt regelmäßig deren Aktionen und Veranstaltungen.

Klimaliste Deutschland KV Darmstadt-Dieburg

Wir unterstützen z.B. die Denomativierung von klassischen Geschlechterrollenbildern in unserer politischen Öffentlichkeitsarbeit: https://klimaliste.org/stellungnahme/pride-ist-politisch/

Piratenpartei Deutschland

Für uns als Piratenpartei ist das ein Zentrales und wichtiges Thema und gehört schon von Anfang an zu unsere wichtigsten Anliegen. queren Stammtisch veranstaltet. Wie unsere Einstellung dazu ist, das wisst ihr ja und wie wir uns für queere einsetzen.

Die PARTEI

Da unsere Möglichkeiten mangels Macht leider sehr begrenzt sind, konzentrieren wir uns darauf (insb. durch unsere Hochschulgruppe an der TU Darmstadt), durch viele Stände und Aktionen (queere) Sticker unters Volk zu bringen.

PdH (Partei der Humanisten)

Wir setzen uns für die Belange queerer Menschen ein, indem wir uns für eine Befreiung von Vorurteilen gegen sexuelle Minderheiten einsetzen. Insbesondere setzen wir uns für den Schutz vor religiös motivierten Eingriffen in Freiheit und Selbstbestimmung ein. „“Lieb doch, wen du willst““ ist für uns ein wichtiger Aspekt der Selbstbestimmung: https://www.pdh.eu/selbstbestimmung/

Jugendring Darmstadt e.V.

Juleica Fortbildung zum Thema Queere Jugendarbeit veranstaltet

pro familia Darmstadt

Bei pro familia Darmstadt ist der Einsatz für queere Menschen kein „nice to have“ – er ist ein zentraler Bestandteil unserer täglichen Arbeit. In unserer sexualpädagogischen Bildungsarbeit ist es für uns selbstverständlich, über sexuelle und geschlechtliche Vielfalt zu sprechen, queere Perspektiven sichtbar zu machen und aktiv gegen Diskriminierung vorzugehen. Auch in unseren Beratungen arbeiten wir aktiv daran, diskriminierungssensibel und möglichst barrierearm zu arbeiten – mit dem Ziel, queeren Menschen Raum zu bieten, in denen sie sich ernst genommen, sicher und respektiert fühlen können. Gerade in einer Zeit, in der queerfeindliche Haltungen wieder lauter werden, ist es uns umso wichtiger, klar Position zu beziehen: für Selbstbestimmung, für Schutzräume, für gleiche Rechte. Wir schaffen Angebote, die bestärken, aufklären und die Gesellschaft ein kleines Stück gerechter machen – von Workshops und Beratungen mit Jugendlichen bis zu Fortbildungen für Fachkräfte. Der Kampf für queere Rechte ist nicht neu, und er ist auch nicht vorbei. Für uns ist er Alltag, Haltung und Auftrag zugleich – gestern, heute und morgen.

Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) e. V.

CSD-Gottesdienst; Regenbogencafe beim Kirchentag; Beteiligung Ausstellung LSBT* im Alter

Aidshilfe Darmstadt e.V.

Beratung, Betreuung, STI-Testangebot

Sozialkritischer Arbeitskreis Darmstadt e.V.

Der Sozialkritische Arbeitskreis Darmstadt e. V. (SKA) setzt sich seit 1970 mit bevölkerungsnahem Engagement für die Wahrung und alltagspraktische Verbreitung demokratischer Grundwerte wie Toleranz, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung ein. Unser Slogan lautet „für ein gleichberechtigtes Zusammenleben in Achtung der kulturellen Vielfalt“. Kulturelle Vielfalt existiert für uns auf verschiedenen Ebenen und ist in nahezu allen vorstellbaren Lebenswelten anzutreffen. Diese ist in jeder Organisation, in der Nachbarschaft und jeglichen Lebenssituationen gegenwärtig. In diesem Sinne haben alle Einrichtungen und Arbeitsbereiche des SKA e. V. den Zweck, Chancengleichheit, Inklusion und gesellschaftliche Partizipation aktiv zu fördern und einzufordern. Wir tragen dazu bei, gesellschaftliche Diskriminierungen – aufgrund von Herkunft, Geschlecht, Alter, sexueller Orientierung, religiöser Zugehörigkeit oder anderen Unterschieden – aufzuzeigen und aufzulösen. Gesellschaftlich benachteiligte Gruppen oder Einzelpersonen werden von uns dahingehend unterstützt, ihre eigenen Interessen zu erkennen, für sich einzustehen und gewinnbringend nach außen zu vertreten.

Hanfverband Darmstadt

wir versuchen regelmäßig an unseren Infoständen, sowie auf unseren jährlichen Global Marijuana March auf den Zusammenhang zwischen der Queeren – und der Drogenszene aufmerksam zu machen. außerdem bekennen wir auch bei unterschiedlichen Demos Farbe, indem wir unter anderem unsere Rainbowflaggen hissen sowie unsere Rainbowsticker verteilen.

Bündnis gegen Rechts Darmstadt (BgR)

Aufklärung und Informationen auch zu queeren Themen regelmässig am Infostand des BgR

QUEER Filmfest Weiterstadt

Wir haben 2024 vom 24.10. – 06.11. die 28. Ausgabe unseres QUEER Filmfests durchgeführt.

Frau Leben Freiheit Darmstadt

Unsere Initiative Frau Leben Freiheit Darmstadt setzt sich seit ihrer Gründung im Oktober 2022 besonders für die queere iranische Community – sowohl im Iran als auch im Ausland – ein. Bereits 2023 und 2024 waren wir mit einem Stand beim CSD Darmstadt vertreten und haben an der Parade teilgenommen. Im vergangenen Jahr waren wir sogar mit der Kampagne „Nie wieder leise“ beim CSD in Köln dabei. Es ist uns ein großes Anliegen, das Thema sichtbar zu halten, Aufklärung zu leisten und die Community zu stärken.

Amnesty International e.V. Darmstadt

Amnesty International setzt sich weltweit für die Menschenrechte von LGBTI ganzjährig ein.

Klinikum Darmstadt

Wir setzen uns als Arbeitgebende und in der Gesundheitsversorgung für die Interessen aller Personen ein und ergreifen gezielt Maßnahmen, um die Diversität zu fördern. Im Rahmen des etablierten Diversity Managements gehn wir über dies gezielt einzelne Bereiche an, in denen wir versuchen allle Mitarbeitenden zu sensibilisieren (gendergerechte Kommunikation, Umsetzung des Selbstbestimmungssgesetzes etc.)

FVV – Frankfurter Volleyball-Verein e.V.

Warum wir so sind und nicht anders. Mitte der 1980er Jahre begann die Emanzipation lesbischer Sportlerinnen und schwuler Sportler, denn Ausgrenzung und Diskriminierung waren in den herkömmlichen Sportvereinen an der Tagesordnung und so nahmen wir unser Schicksal selbst in die Hand. Überall in Westeuropa wurden schwul-lesbische Sportvereine gegründet, um selbstbestimmt in einem vorurteilsfreien Umfeld sportlich aktiv sein zu können. Das war der Beginn unserer Sportbewegung und 1985 war es auch in Frankfurt soweit – der FVV wurde gegründet. Heute haben wir im FVV fast 1.000 Mitglieder und sind einer der größten LGBT*-Sportvereine in Europa und einer der großen Breitensportvereine im Rhein-Main-Gebiet. Für Hobbysportler*innen bieten wir entspannten Freizeitsport, aber auch für die, die etwas mehr sportliche Herausforderung suchen, stellen wir Angebote im Liga- und Wettkampfbereich bereit. Wir werden aber nie unsere Wurzeln als LGBT*-Sportverein vergessen, denn auch heute noch gilt es, gesellschaftlicher Ungleichbehandlung entgegenzutreten, faire Teilhabe einzufordern, Vorurteile zu bekämpfen und für alle, die es wollen oder gar brauchen, einen sicheren, diskriminierungsfreien Ort anzubieten. Und so möchten wir im Rahmen unserer kleinen Bezugsgruppe Spaß haben, Freundschaften pflegen, aufeinander aufpassen und uns im Notfall auch schützend vor die Schwächeren stellen.

Darmstadt Athenas Quadball e.V.

Quadball ist als gemischtgeschlechtlicher Vollkontaktsport einzigartig in der Welt. Auf Turnieren, Ligaspieltagen oder einfach im Training – wir sind stolz darauf Teil einer Community und eines Sports zu sein, der Menschen unterschiedlichen Hintergrunds es ermöglicht in einem Team Sport zu betreiben. Dabei kann jede Person ihren selbst gewählten Namen und der eigenen geschlechtlichen Verortung bei uns mitmachen. Alle Personen, egal ob sie einfach nur etwas neues ausprobieren und nette Menschen kennen lernen wollen oder ob sie sich in Turnieren kompetitiv mit anderen Teams messen wollen, sind herzlich bei uns willkommen.

Hochschule Darmstadt (AStA)

Der Studierendenausschuss der Hochschule Darmstadt hat ein Referat namens Vielfalt. Dieses Referat ist momentan durch eine Person vertreten.
Studierende, die negative Erfahrungen machen aufgrund ihres Geschlechts, ihrer geschlechtlichen Identität oder sexuellen Orientierung können sich an uns wenden. Wir unterstützen als Ansprechperson und setzten uns ein (durch Gespräche und Flyer) un aufzuklären und einen offeneren Diskurs zu schaffen. Dabei ist unsere Perspektive folgende: Die Reflexion und das bewusst werden der eigenen Gedanken, strukturellen Mustern und gesellschaftlichen Prägungen ist entscheidend. Es geht als nicht nur darum im Außen etwas umzusetzen sondern auch nach innen zu blicken und sich mit seinen Gedanken und Vorurteilen auseinandersetzen.

Wissenschaftsstadt Darmstadt

1) Konzeptionelle und organisatorische Planung und Durchführung des Standes der Wissenschaftsstadt Darmstadt zusammen mit dem Amt für Vielfalt (Leon Reinel) auf dem CSD in 2023 und 2024.
2) Teilnahme an Veranstaltungen / Schulungen z.B. zu den Themen Queer-Feindlichkeit, Gender als Politikum, Konversionsmaßnahmen etc.

Polizeipräsidium Südhessen AP LSBT*IQ

Seit 2010 für die Behörde grundsätzlich für die Thematik tätig.

Democrats Abroad Frankfurt / Greater Hessen

Wir hatten gerade einen Stand @ Frankfurt CSD vom 18.7. bis zum 20. 7. 25 / Unsere Banner und Plakate auf unseren anderen Demos weisen auf den Angriff auf die Menschrechte und LGBTQ+ Community in den USA hin und rufen auf zur Solidarität. Unser Credo: „“Democrats believe: Black lives matter/ Science is real/ Women’s rights are human rights/ Love is Love/ No human is illegal““

Inwiefern setzen Sie sich für das Selbstbestimmungsgesetz (auch in der jetzigen Form) ein?

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LSU – Lesben und Schwule in der Union

Wir haben uns mit Nachdruck auf Bundesebene für die Abschaffung des bisherigen Gutachterverfahrens eingesetzt und stattdessen eine echte Beratungslösung vorgeschlagen. Deshalb begrüßen wir dem Grunde nach das Selbstbestimmungsgesetz. Allerdings sind wir nicht mit allem, was im Selbstbestimmungsgesetz in der jetzigen Form verankert ist, hundertprozentig einverstanden.

SPD Darmstadt

Leider ist die SPD in Darmstadt seit der Bundestagswahl nicht mehr
durch einen Abgeordneten in Berlin vertreten. Dennoch stehen wir weiter
für ein modernes Selbstbestimmungsgesetz, das den Bedürfnissen der
Community Rechnung trägt. Kein Mensch, dessen Wunsch es ist, seinen
Geschlechtseintrag und seine Vornamen im Personenstandsregister zu
ändern, sollte durch unnötige Hürden psychisch belastet werden. Das
bleibt unverändert die Beschlusslage der SPD. Für die Partei ist die
Einführung des Selbstbestimmungsgesetzes ein historischer Schritt in der
Beseitigung staatlicher Diskriminierung und der Förderung
gesellschaftlicher Teilhabe für trans*, intergeschlechtliche und
nicht-binäre Menschen.

Freie Demokratische Partei

Wir als FDP Darmstadt sehen die freie, persönliche Entfaltung als einen wesentlichen Bestandteil einer liberalen Gesellschaft. Die Bundes-FDP, sogar Mitinitiator des Selbstbestimmungsgesetzes, setzt sich unverändert und nachdrücklich für dieses Gesetz auch in der jetzigen Form ein. Das Selbstbestimmungsgesetz ist ohnehin schon länger Herzensprojekt der FDP. Unser damaliger FDP-Justizminister, Marco Buschmann, trieb das Selbstbestimmungsgesetz zusammen mit dem Familienministerium voran und verteidigte es nach Einführung gegen äußere Kritik.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Darmstadt

Bündnis 90/DIE GRÜNEN haben lange an der Seite von Aktivist*innen und Verbänden für das Selbstbestimmungsgesetz gekämpft. Im April des vergangenen Jahres hat der Bundestag mit einer Mehrheit der Ampel-Koalition das Gesetz verabschiedet und damit einen wichtigen Aspekt des Wahlprogramms von Bündnis 90/DIE GRÜNEN umgesetzt. Wir sehen es als Aufgabe der Politik, einen Rahmen zu schaffen, dass jede und jeder sich frei entfalten kann und dafür zu sorgen, dass die gesellschaftlichen Lebenswirklichkeiten rechtlich abgesichert sind.

Volt Darmstadt

Wir finden, das Selbstbestimmungsgesetz war längst überfällig. Recht auf geschlechtliche Selbstbestimmung muss heißen, dass jede Person für sich selbst entscheiden kann, welchem Geschlecht (m, w, d, ohne Eintrag) sie sich zugehörig fühlt, ohne sich dafür vor irgendjemandem rechtfertigen zu müssen.

Die Linke Kreisverband Darmstadt

Die Linke unterstützt das Recht auf Selbstbestimmung und fordert eine tatsächliche Selbstbestimmung ohne die Einschränkungen, die die jetzige Form des Selbstbestimmungsgesetzes beinhaltet.

Klimaliste Deutschland KV Darmstadt-Dieburg

Wir haben zu diesem Thema Programmpunkte vorbereitet, die jedoch derzeit noch nicht veröffentlicht sind, da wir gerade viel Energie in die geplante Fusion mit der Tierschutzpartei stecken. Diese hat eine Erklärung zum Selbstbestimmungsgesetz und das wird mit der Fusion dann auch Teil unserer politischen Arbeit. https://www.tierschutzpartei.de/selbstbestimmungsgesetz-ist-historischer-meilenstein/

Wir planen den Infostand als gemeinsamen Stand von Klimaliste und Tierschutzpartei, um Platz zu sparen.

Piratenpartei Deutschland

Wir setzen uns dafür ein , das quere Menschen ihr Leben genießen können ( auch Selbsbestimmt) Die Gesetze sind nicht alle Perfekt es gibt immer mal wieder Bereiche die angepasst werden müssen. Wir PIRATEN bekennen uns zu allen denkbaren Formen des Zusammenlebens. Politik muss der Vielfalt der Lebensentwürfe gerecht werden und eine wirklich freie Entscheidung für die individuell gewünschte Form des Zusammenlebens ermöglichen. Eine ausschließlich historisch begründete Bevorzugung ausgewählter Familienmodelle lehnen wir ab.

Die PARTEI

Die PARTEI findet Selbstbestimmung immer gut. Außer bei Nazis. Da wollen wir sicherheitshalber lieber selber bestimmen, was die so machen in ihrer Freizeit.

PdH (Partei der Humanisten)

Wir sind keine Freunde der Bürokratie, insofern sehe ich das Selbstbestimmungsgesetz als einen großen Fortschritt für die Freiheit. Eine offizielle Parteiposition ist gerade in Arbeit.

Sozialkritischer Arbeitskreis Darmstadt e.V.

Trans-, intergeschlechtliche und nichtbinäre Menschen sollen künftig die Möglichkeit haben, ihren Geschlechtseintrag und ihre Vornamen im Personenstandsregister durch eine einfache Erklärung beim Standesamt ändern zu lassen. Innerhalb der Beschäftigten des SKA und des Trägers, ist dies bereits gelebte Realität und Teil der Vereinskultur. Als Träger, der das Ziel verfolgt, gesellschaftliche Diskriminierungen aufgrund von Herkunft, Geschlecht, Alter, sexueller Orientierung und Identität, aufzuzeigen und aufzulösen, begrüßen wir das Selbstbestimmungsgesetz. Wir verstehen unsere Arbeit als grundlegende Hilfe zur Selbsthilfe. Entsprechend wollen wir kritisches Bewusstsein und emanzipatorisches Denken anregen, Eigeninitiative fördern und individuelle Handlungsspielräume aufzeigen.

Hanfverband Darmstadt

Die Selbstbestimmung eines jeden Menschen ist Grundlage einer gesunden Demokratie

Bündnis gegen Rechts Darmstadt (BgR)

Aufklärung und Informationen auch zu queeren Themen regelmässig am Infostand des BgR

FVV – Frankfurter Volleyball-Verein e.V.

Der FVV unterstützt und beteiligt sich an den Demonstrationen, welche sich für die Rechte der LGBTIQ+ Menschen einsetzen.

Inwiefern setzen Sie sich für den Schutz von queeren Geflüchteten ein?

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LSU – Lesben und Schwule in der Union

Auch aus Angst um Leib und Leben fliehen LSBT*IQ-Menschen nach Deutschland. Wir treten dafür ein, die Situation für LSBT*IQ-Geflüchtete zu verbessern und dem besonderen Schutzbedarf dieser Gruppe gerecht zu werden. Das Safe House „La Villa“ in Frankfurt als LSBT*IQ-Geflüchtetenunterkunft ist für uns ein gelungenes Beispiel wie so etwas ausgestaltet werden kann. Deswegen unterstützen wir das Safe House von Beginn an. Gleichwohl sind wir grundsätzlich für die Einstufung von Algerien, Marokko, Tunesien sowie Georgien als sichere Herkunftsstaaten. Davon unberührt ist es für uns selbstverständlich, LSBT*IQ-Geflüchtete nicht aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Identität in eines dieser Länder zurückzuschicken, sollten sie aus diesem Grund Asyl suchen. So haben wir uns mit Anderen auch dafür eingesetzt, dass der Rainbow Refugee Support weitergeführt wird und nicht aus Sparanstrengungen gestrichen wird. Unter unseren Mitgliedern gibt es einige Personen mit Migrations- und Fluchtgeschichte, die die Fragen, Herausforderungen und Sorgen von LSBT*IQ-Geflüchteten innerhalb unserer Mutterpartei zur Geltung bringen.

SPD Darmstadt

Nachdem auf Landesebene zunächst unklar war, ob das Projekt „Rainbow
Refugees“ fortgesetzt werden kann, hat sich die SPD-Landtagsfraktion mit
ihrer Sozialministerin Heike Hofmann dafür eingesetzt, dessen
Weiterfinanzierung zu sichern. Das Projekt leistet enorm wichtige
Arbeit, um Menschen zu unterstützen, die aufgrund ihrer Sexualität oder
Identität verfolgt oder misshandelt wurden.

Freie Demokratische Partei

Queere Geflüchtete verdienen in Deutschland einen besonderen Schutzstatus, da ihre Heimatländer oftmals besonders queerfeindlich sind.Die ”Verfolgung wegen sexueller Identität” soll deshalb weiterhin ein Asylgrund in Europa bleiben. Die Bundes-FDP fordert zudem eine Rechtsberatung für LGBTIQ*-Flüchtlinge. Außerdem fordert die FDP eine aktive Beteiligung am HÁWAR.help-Patenschaftsprogramm zur Unterstützung von verfolgten LGBTIQ*-Aktivist*innen im Iran.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Darmstadt

Schon lange haben wir queere Geflüchtete im Blick. Auf Bundesebene ist es mit dem Aktionsplan für Akzeptanz und Schutz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt „Queer leben“
gelungen, die Abschaffung des Diskretionsgebots für queere Geflüchtete herbeizuführen, sowie die explizite Berücksichtigung von LSBTIQ im Aufnahmeprogramm für Afghanistan zu verankern. Die grüne Bürgermeisterin und Sozialdezernentin achtet besonders darauf, dass queere Geflüchtete so untergebracht werden, dass ihnen ein größtmöglicher Schutz, gerade auch vor anderen Geflüchteten, ermöglicht wird. Dazu zählt, dass vermieden wird, diese als einzige queere Person in einer Einrichtung unterzubringen.

Volt Darmstadt

Wir fordern besseren Schutz für geschlechtsspezifisch verfolgte Geflüchtete.

Die Linke Kreisverband Darmstadt

Die Linke fordert, dass queere Geflüchtete in Deutschland tatsächlich Asyl bekommen müssen. Auch aus angeblich „sicheren Herkunftsstaaten“, denn für queere Menschen sind sie es meist nicht.

Klimaliste Deutschland KV Darmstadt-Dieburg

Das ist ein schwieriges und sehr komplexes Thema. Eine Annekdote dazu von unserem BTW-Kandidaten Mitja:

Ich hatte durch mein Engagement beim Forum demokratische Vielfalt die Gelegenheit, beim Gründungsparteitag der DAVA dabei sein zu können und für das Forum ein Grußwort zu halten. Die DAVA ist die vielleicht einzige Partei, die vorwiegend aus Menschen mit Mitgrationshintergrund besteht. Ihr wird vorgeworfen, von Erdogan kontrolliert zu sein und Verbindungen zur Hamas oder den Grauen Wölfen zu haben. Das hat sich nach intensiver Recherche und Gesprächen als weitgehend nicht haltbar erwiesen. Die DAVA verfolgt eine sehr offene Flüchtlingspolitik und steht für soziale Gerechtigkeit, wird genau wie wir von Rechtsextremen angegriffen – gleichzeitig steht diese Partei gesellschaftlich für eher konservative Werte und einige Slogans auf Plakatentwürfen, die bei der Gründung aufgehängt waren, darf man als queerfeindlich einstufen. Eine Einordnung auf einer klassischen Rechts-Links-Skala ist hier unmöglich. Sicher ist, dass die DAVA für eine deskriptive Repräsentation von Menschen mit Migrationshintergrund in der Politik steht. Nicht ganz ohne Bauchweh habe ich dann also ein Grußwort für das Forum im Sinne der Förderung demokratischer Vielfalt gehalten und auch die queerfeindlichen Plakate angesprochen, wo z.B. gegen genderneutrale Sprache gewettert wurde. Die Reaktion war dann, dass niemand dort etwas gegen queere Menschen haben würde, aber z.B. genderneutrale Sprache für Menschen, die ohnehin schon Schwierigkeiten mit dem Deutschen haben, schwer verständlich sei. Nun – ist das Fassade oder glauben die Leute dort insgeheim doch daran, dass Transsexuelle psychisch krank seien oder so? Ich betrachte das pragmatisch eher von der strategischen Seite: Die DAVA erreicht eine größere Bevölkerungsgruppe, in der queere Werte eher nicht verbreitet sind und wird gleichzeitig von klassisch queerfeindlichen Kräften, wie der AfD angegriffen. Das ist eine günstige Ausgangssituation, um ein Umdenken bei etwaigen politisch aktiven Menschen anzustoßen. Wenn es gelingt, mit einer Partei, wie der DAVA eine neutrale Haltung gegenüber der queeren Community auszuhandeln, ist das eine sehr positive Signalwirkung für die Menschen, die die DAVA anspricht. Hier in Kontakt zu treten und Hürden abzubauen, ist eher etwas für euch, wir können aber gerne ein paar Kontakte vermitteln.

Piratenpartei Deutschland

Für uns gibt es keinen Unterschied zwischen Queeren Menschen und Queren Flüchtlingen. Die Flüchtlinge sollten die selben rechte Geniessen. Wir PIRATEN fordern, dass Geschlechts- und Sexuelle Identität als Fluchtgründe anerkannt werden. Ein Verhalten oder Aussehen, welches die Klischees nicht erfüllt, ist kein Abschiebegrund.

Die PARTEI

Im Gegensatz zu kleinen Spaßparteien (bspw. „“FDP““) setzen wir unsere geringen (Macht-) Mittel dafür ein, immer wieder verschiedenen Seenotrettungs- bzw. Flüchtlingsorganisationen eine Plattform zu geben. So hat bspw SeaWatch unseren Platz in der ARD für einen Wahlwerbespot bekommen, um auf die Lage im Mittelmeer aufmerksam zu machen.

PdH (Partei der Humanisten)

Gerade Geflüchtete sind oft vulnerabel und brauchen besonderen Schutz. Wenn sie aus patriarchalischen, streng religiösen und autokratischen Ländern kommen, müssen sie besonders geschützt werden, damit sich Betroffene und ihr Umfeld mit den bei uns gegebenen Freiheiten auseinander setzen und damit klar kommen können.

Sozialkritischer Arbeitskreis Darmstadt e.V.

Der SKA leistet wichtige gesellschaftliche Arbeit im Bereich Flucht und Migration. Hierzu gehört auch der Schutz von queeren Personen mit Fluchthintergrund. Die kulturellen Besonderheiten unserer Klient*innen sehen wir als Entwicklungspotentiale, ihre Differenzen werden anerkannt und die Gemeinsamkeiten festgestellt. Wir gehen davon aus, dass alle Menschen grundsätzlich Interesse daran haben, ihren Lebensalltag positiv und sinnvoll zu gestalten. Vielen wird diese Möglichkeit aufgrund gesellschaftlicher Einschränkungen genommen. Ihnen fehlen wichtige Voraussetzungen wie Selbstvertrauen, Identitätsbewusstsein, Hintergrundwissen und Bildungszugang. Schnell werden diese Defizite zu Problemen mit gesamtgesellschaftlichen Folgen. In unseren verschiedenen Arbeitsbereichen möchten wir individuelle Angebote und Hilfestellungen bieten. Wir setzen an den vorhandenen Fähigkeiten und Kenntnissen unserer Besucher*innen an und zeigen ihnen Möglichkeiten, diese zu vertiefen und auszubauen.

Hanfverband Darmstadt

Geflüchtete Menschen haben ein Recht auf Schutz und Asyl. Dies gilt aber ganz speziell für queere Personen, die unter anderem wegen ihrer Sexualität verfolgt werden. Wir machen in unseren Gesprächen an unseren Infoständen auch darauf aufmerksam, da sich viele Menschen mit Migrationshintergrund in der Drogen- und speziell Cannabisszene bewegen.

Bündnis gegen Rechts Darmstadt (BgR)

Aufklärung und Informationen auch zu queeren Themen regelmässig am Infostand des BgR

FVV – Frankfurter Volleyball-Verein e.V.

Der FVV ist offen für alle Nationalitäten und alle religiösen Bekenntnisse. In einige Sportgruppen ist die Verkehrssprache wegen der internationalen Zusammensetzung englisch. Auch Geflüchtete sich Teil der FVV-Community.

Inwiefern setzen Sie sich für die Unterstützung von queeren Jugendlichen ein?

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LSU – Lesben und Schwule in der Union

Die Schule als Kern des sozialen Umfelds junger LSBT*IQ muss ein Klima der Aufgeklärtheit und der Offenheit garantieren, um den Schritt des Coming-outs zu erleichtern und nicht zu erschweren. Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass der Lehrplan Sexualerziehung, der die Sexualerziehung im schulischen Kontext regelt, zeitnah evaluiert und ggf. angepasst wird. Wir setzen uns zudem für die Fortführung und Intensivierung der Angebote von SCHLAU Hessen ein, damit auch zukünftig Schülerinnen und Schüler im Sinne eines Lernens in der Peer-Group über Vielfalt und Akzeptanz von geschlechtlichen Identitäten sowie sexuellen Orientierungen und damit gegen Diskriminierung geschult werden.

SPD Darmstadt

Auch in Zeiten knapper Kassen ist uns die Förderung von
Ehrenamtlichen und Vereinen wichtig. Das gilt auch für die Arbeit von
vielbunt e.V., die bei uns in Darmstadt aber auch für die Region viele
Jugendprojekte organisieren. Für die SD ist klar: An dieser Stelle darf
nicht gespart werden!

Freie Demokratische Partei

Auch uns besorgt die zunehmende Diskriminierung von queeren Jugendlichen. Diese muss wieder rückgängig gemacht werden, weshalb wir ein starker Befürworter des SCHLAU-Projekts sind. Der von der alten Bundesregierung ins Leben gerufene Aktionsplan “Queer leben” enthält (wie das Selbstbestimmungsgesetz) eine Reihe von Maßnahmen für queere Jugendliche, die wir unterstützen. Auch sehen wir den Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) sehr positiv, der Angebote für alle jungen queeren Menschen beinhaltet.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Darmstadt

Wir setzen uns dafür ein, dass die städtischen Angebote an betreuten Unterkunftsmöglichkeiten für queere Jugendliche erweitert werden. Den Verein Vielbunt unterstützen wir bei seiner Arbeit mit queeren Jugendlichen.

Volt Darmstadt

Unser Ziele sind Bildung, Aufklärung und Forschung: Öffentliche Bildungskooperationen mit Organisationen in zivilgesellschaftlicher Trägerschaft sollen queere Lebensweisen und Identitäten in Schulen und Universitäten fächerübergreifend thematisieren. Forschungsprojekte in sozialen, psychologischen und medizinischen Bereichen wollen wir stärker fördern.

Die Linke Kreisverband Darmstadt

Queere Treffpunkte und Selbstorganisation sind wichtige Anlaufstellen für die Community. Deshalb fordert die Linke, dass sie auf Bundes-, Länder- und Gemeindeebene dauerhaft ausreichend finanziert werden. Jugendarbeit muss kommunale Pflichtaufgabe werden. Jugendzentren müssen auch queere Austauschräume anbieten.

Klimaliste Deutschland KV Darmstadt-Dieburg

Wir unterstützen aktiv das Wahlrecht mit 16. Eine Parteimitgliedschaft ist bei uns mit 14 möglich. Parteiintern hatten wir auch Infoveranstaltungen zum Thema Transsexualität, organisiert von gerade so nicht mehr jugendlichen Mitgliedern.

Piratenpartei Deutschland

Wir PIRATEN fordern, dass bundesweit queere Zentren gefördert werde. Diese Zentren sind wichtig für Menschen, die Ansprechpartner für Queere Themen suchen. So können sie beispielsweise Eltern mit queeren Kindern unterstützen und aufklären oder es queeren Menschen erlauben, sich sicher mit anderen Menschen auszutauschen.

Die PARTEI

In der Vergangenheit haben wir versucht, Jugendliche gezielt durch Jugendsprache anzusprechen („“papatastisch““, „“yolo““, „“Mittwoch““). Das hat aber nicht geklappt.

Stattdessen fokussieren wir uns auch hier wieder vor allem durch unsere Hochschulgruppe darauf, junge Leute gezielt anzusprechen, mit Dingen, die sie auch wirklich interessieren (Sticker, Stifte, Poster). Außerdem finden die Treffen der Hochschulgruppe immer mal wieder in der Oettinger Villa statt, die auch ein Treffpunkt junger, queerer und linksgerichter junger Menschen in Darmstadt ist. Somit müssen wir nicht wie die Rentner:innen von cdU, sozen und Co. mit Karrierechancen in der Politik oder anderem (veganen) Käse locken.

PdH (Partei der Humanisten)

Unser Engagement gilt für die ganze queere Community, wir unterscheiden da nicht unbedingt nach Alter.

Sozialkritischer Arbeitskreis Darmstadt e.V.

Für den SKA gilt als Grundlage der Arbeit, dass den nächsten Generationen unabhängig von ihrer kulturellen Herkunft, ihrer Ethnie und sozialen Schicht eine gleichberechtigte Partizipation an den gesellschaftlichen Prozessen ermöglicht wird. Wir setzen uns aktiv für die Unterstützung von queeren Jugendlichen ein, um ihre Bedürfnisse zu adressieren und ihnen ein sicheres und inklusives Umfeld zu bieten. Wir bieten queeren Jugendlichen sichere Räume, in denen sie sich treffen, austauschen und unterstützen können. Diese Gruppenaktivitäten fördern den Gemeinschaftssinn und helfen, Isolation zu verhindern und queeren Jugendlichen in Darmstadt ein unterstützendes und inklusives Umfeld zu bieten, in dem sie sich sicher, akzeptiert und wertgeschätzt fühlen. Diese Haltung geben wir in unserem Arbeitsalltag ebenso an die Kinder in unserer Einrichtung weiter.

Hanfverband Darmstadt

der Schutz von jungen Menschen ist uns ein außerordentlich großes Anliegen. Mit unserer Stickerkampagne „“Jugendschutz hat oberste Priorität““ versuchen wir dieses Thema immer wieder hoch zu halten.

Bündnis gegen Rechts Darmstadt (BgR)

Aufklärung und Informationen auch zu queeren Themen regelmässig am Infostand des BgR

FVV – Frankfurter Volleyball-Verein e.V.

Queere Jugendliche sind im Sportverein willkommen, werden aber nicht durch spezielle Jungensportgruppen explizit angesprochen.

Inwiefern setzen Sie sich für diskriminierungsfreie Sprache und gegen „Gender-Verbote“ ein?

Antworten ausklappen
LSU – Lesben und Schwule in der Union

Die LSU orientiert sich am Rat der deutschen Rechtschreibung. Generell sind wir sowohl gegen Gender-GEBOTE als auch gegen Gender-VERBOTE. Wir lehnen seit dem Beginn der entsprechenden Diskussionen einen Gender-Zwang ab. Wir befürworten eine diskriminierungsfreie Sprache an den Stellen, wo es Sinn ergibt und nicht den Ursprung des Wortes verändert. Gleichzeitig sehen wir Sprache als etwas an, das sich lebendig über längere Zeiträume entwickelt. Gebote und Verbote erscheinen uns in dieser Frage gleichermaßen ungeeignet zu sein.

SPD Darmstadt

In der Darmstädter SPD gibt es keine Vorgaben über die Verwendung von
Sprache, jedes Mitglied entscheidet individuell, wie es kommunizieren
möchte. Allerdings hat in unseren Veröffentlichungen, auf unseren
Veranstaltungen und auch unseren internen Sitzungen diskriminierende
Sprache in jeglicher Form keinen Platz.

Freie Demokratische Partei

Die FDP Hessen positioniert sich gegen das Gender-Verbot der Landesregierung. Insbesondere dürfe Gendern nicht zum Notenabzug in der Abiturprüfung führen. Stattdessen solle jedem und jeder einzelnen es freistehen, wie er oder sie geschlechtsneutral kommunizieren möchte. Nach Auffassung der FDP Darmstadt unterliegt die Sprache einem natürlichen Wandel, der auch die Erlangung neuer Schreibweisen (Genderstern etc.) grundsätzlich zulassen sollte.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Darmstadt

Wir GRÜNE setzen uns schon immer für eine diskriminierungsfreie Sprache ein und pflegen diese bei internen wie externen Veranstaltungen und Zusammenkünften. Gegen das „Gender-Verbot“ der Hessischen Landesregierung haben wir klar Stellung bezogen und gegen das Gesetz gestimmt. Die gleiche Haltung nehmen wir ein, wenn, wie jetzt geschehen, die neue Bundesfamilienministerin ein Genderverbot in ihrem Haus verhängt.

Volt Darmstadt

Als Partei setzen wir uns nach innen wie nach außen für diskriminierungsfreie Sprache ein – Sensibilität gegenüber Diskriminierung ist für uns u.a. ein wichtiges Kriterium, wenn man Mitglied von Volt werden möchte.
Wir sind gegen Gender-Verbote. Der Stv. Vorsitzende von Volt Bayern hat sich bspw. folgendermaßen zum Gender-Verbot in Bayern geäußert: „“Gendern und Gendern lassen! Wer gendern möchte, soll das auch in Bayern tun dürfen. Ohne Angst vor Repressionen!““

Die Linke Kreisverband Darmstadt

Die Partei Die Linke setzt sich grundsätzlich für diskriminierungsfreie Sprache ein, verwendet selbst konsequent gendergerechte Sprache und spricht sich gegen Verbote und politische Kampagnen aus, die diskriminierungsfreie Sprache unterdrücken wollen.

Klimaliste Deutschland KV Darmstadt-Dieburg

Unser Parteiprogramm bietet verschiedene Varianten genderneutraler Sprache an, welche man oben links im Dropdownmenü umschalten kann. Natürlich sind wir gegen Generverbote. Sprache muss sich entwickeln können. Wir propagieren zu diversen Themen inzwischen regelmäßig Stellungnahmen gegen die Verbotspartei CDU.

Piratenpartei Deutschland

Wir PIRATEN fordern, dass Sexualität und Geschlechtsidentität als Diskriminierungsgrund explizit in Artikel 3 des Grundgesetzes aufgenommen werden. Des Weiteren sollen Feindlichkeiten gegenüber queeren Menschen als strafverschärfende Tatmerkmale in § 46 StGB aufgenommen werden.

Die PARTEI

Unser Hauptfokus liegt auf der *innen-politik, wodurch wir vor allem irgendwelche Rentner von cdU und Co prima auf die Nerven gehen können.

PdH (Partei der Humanisten)

Bei der PdH ist das „“gendern““ allen Autoren und Gliederungen freigestellt. Nicht nur beim Thema Gender ist eine respektvolle und diskriminierungsfreie Sprache wichtig. Wir glauben, Sprache ist in ständiger Entwicklung begriffen und wir glauben, dass man nachhaltigen Wandel durch Aufklärung und Sensibilisierung erreichen kann, ohne Verbote.

Sozialkritischer Arbeitskreis Darmstadt e.V.

Als sozialkritischer Arbeitskreis in Darmstadt setzen wir uns auf vielfältige Weise für diskriminierungsfreie Sprache und gegen sogenannte „“Gender-Verbote““ ein, um eine inklusive und respektvolle Kommunikation zu fördern. In unserer Kommunikation verwenden wir konsequent geschlechtsneutrale Formulierungen und integrieren Gendersternchen (*) oder ähnliche Zeichen, um in unserem professionellen und alltäglichen Sprachgebrauch alle Geschlechter anzusprechen. Wir überprüfen regelmäßig unsere schriftliche und mündliche Kommunikation auf diskriminierungsfreie Sprache und holen aktiv Feedback von unseren Mitgliedern und Betroffenen ein, um unsere Praxis zu verbessern. Wir positionieren uns öffentlich gegen sogenannte „“Gender-Verbote““ und setzen uns für die Freiheit der Sprachwahl ein. Dabei beteiligen wir uns aktiv an öffentlichen Diskussionen und Debatten, um auf die Bedeutung inklusiver Sprache aufmerksam zu machen.

Hanfverband Darmstadt

Diskriminierungsfreie Sprache ist uns wichtig, jedoch ist es für manche in unserer Gruppe eine Umstellung. Durch unseren OG-sprecher, der selbst POC und queer/gay ist, wird aber an dieser Thematik stets gearbeitet. Ein Gender-Verbot lehnen wir strickt ab. Einen jeden Menschen sollte freistehen seine Formulierung so zu treffen wie er es möchte. Außerdem wäre ein Gender-Gebot an manchen Stellen vllt sogar angebracht. Z.B. bei der Formulierung von Gesetzestexten.

Bündnis gegen Rechts Darmstadt (BgR)

Aufklärung und Informationen auch zu queeren Themen regelmässig am Infostand des BgR

FVV – Frankfurter Volleyball-Verein e.V.

Der FVV gendert ins seinen Publikationen und setzt damit ein aktives Zeichen gegen das „“Gender-Verbot““.

Hinweis: Die Antworten wurden ohne jegliche Änderung und Kommentar übernommen. Das Fehlen in der Auflistung spricht für keine vorliegende Antwort (oder ein „s.o.“/“siehe oben“). Die Reihenfolge ergibt sich aus dem exakten Anmeldezeitpunkt, wobei die Parteien und Wählervereinigungen separat gruppiert und vorangestellt sind.