
Am Samstag ist es soweit, und natürlich sind auf dem CSD in Darmstadt alle willkommen! Auf unserer Bühne wird ein*e Gebärdensprachdolmetscher*in das Programm übersetzen, und auch unsere Toiletten sind barrierearm!

Dieses Jahr haben wir zwei politische Podiumsdiskussionen auf unserer CSD-Bühne.
Die zweite Runde heißt „Sicher bleiben“ und beginnt um 17:05 Uhr. Hier reden wir darüber, was queere Menschen gerade unter Druck setzt und was dagegen hilft.
Wir sprechen über Hass und Hetze, online wie offline. Dazu kommt der Schutz aus Artikel 3 des Grundgesetzes und die Frage der Verantwortungsgemeinschaft.
Trans Rechte und die queere Gesundheitsversorgung gehören dazu. Und die Rainbow Refugees, deren Förderung schon einmal kurz vor dem Aus stand und deren Zukunft bis heute nicht gesichert ist.
Dafür haben wir bewusst breit eingeladen, quer durch die Parteien. Sicherheit für queere Menschen wird nämlich nicht in der eigenen Blase gemacht. Sie wird da gemacht, wo Leute Verantwortung tragen und sich unseren Fragen stellen müssen.
Auf dem Podium sitzen:
StM’in Heike Hofmann (Hessische Ministerin für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales)
Knud Wechterstein (Rainbow Refugees Support Hessen)
Alice Dorothea Janssen (queere Community)
Rainer Zuber (LSU Hessen)
Maria Stockhaus (DIE LINKE Hessen)
Moderation: Janboris Ann-Kathrin Rätz




Auf der CSD-Bühne ab 19:30 Uhr: LEOPOLD.
LEOPOLD ist ein Sänger und Songwriter aus Berlin – und einer der meistgebuchten queeren Pop-Acts Europas mit Auftritten in 11 verschiedenen Ländern.
Er stand bei der Berlinale auf der Bühne, hat in Kopenhagen, Prag, Antwerpen, Warschau, Thessaloniki, Wien und Zürich gespielt und beeindruckte beim Teddy Award das Publikum in der ausverkauften Berliner Volksbühne. Auch beim Reeperbahnfestival, Superbloom, Bochum Total und Sziget Festival in Budapest ist er aufgetreten.
Seine Musik bezeichnet er als Queer Power Pop. In seinen Songs geht es um Themen wie Freiheit, Gerechtigkeit, Selbstbestimmung, queeres Empowerment, Klimaschutz, Inklusion und den Abbau gesellschaftlicher Barrieren.
2021 veröffentlichte er sein Debütalbum „Unattractive“. Daneben hat er 3 EPs, zwei Dutzend Singles und zahlreiche Musikvideos veröffentlicht. Aktuell arbeitet mit einer Reihe verschiedener Producer*innen an neuen Songs.
Gerade ist seine neue Single „Phantom“ erschienen, ein starkes Plädoyer dafür, Menschen nicht in Schubladen zu stecken, und ein stolzer Befreiungsschlag für alle, besonders queere Menschen, zu sich selbst zu stehen: https://fanlink.tv/leopold-phantom
Auf TikTok folgen dem Musiker über 153.000 Menschen. Dort ermutigt er junge Menschen, sich nicht von anderen unterkriegen zu lassen, und engagiert sich gegen Hass uns Hetze. Die Plattform nutzte mehrere seiner Songs für offizielle Kampagnen.
Mit seinen Songs war er mehrmals im Fernsehen zu sehen und zu hören. Für den deutschen Vorentscheid zum ESC schaffte er es von knapp 1000 Einsendungen bis in die Top30. 2022 gewann er außerdem die Primetime-Musikshow All Together Now bei Sat.1.
LEOPOLD ist ein Künstler, von dem man noch viel hören wird. Und einer, den man gesehen haben muss!

Leo Yamane spielt einen unverwechselbaren Sound: ein Mix von Hiphop bis House, der unter die Haut geht. Die Mischung aus angesagten Club-Sounds mit Klassikern trifft dabei immer ins Herz!
Wer bereits das Olympiastadion füllen konnte, muss sich nicht verstecken. Auch international werden seine Sets angefragt, etwa in Amsterdam, Warschau oder Tokio.


Sagt Hallo zu unserer Moderation auf der CSD-Bühne: Janboris Ann-Kathrin Rätz und Aurora DeMeehl!
Janboris Ann-Kathrin Rätz ist trans*/nichtbinär (Pronomen dey/dem/deren/denen oder nur Vorname) und arbeitet frei als Moderator*in, Workshop-Leiter*in und Künstler*in. Bekannt u.a. von Instagram @janborisineinemwort und aus dem Fernsehen: VOX First Dates (Dezember 2025), Hirschhausens Alkohol-Doku im Ersten (Januar 2025) oder aus dem SWR (2014-2024).
Aurora DeMeehl ist eine schillernde Travestiekünstlerin, Kabarettistin und absolute Kultfigur aus Darmstadt. Seit vielen Jahren begeistert sie das Publikum im Rhein-Main-Gebiet mit einer Mischung aus Glamour, spitzem Humor und Live-Gesang. Als echtes CSD-Urgestein setzt sie sich mit viel Herzblut lautstark für queere Sichtbarkeit und Akzeptanz ein.

Auf der CSD-Bühne ab 20:50 Uhr: Die Gaga-Ladies.
Wir haben alles versucht, aber die Gaga-Ladies haben sich wieder mal selbst eingeladen, um euch ab 20:50 Uhr mit einem bunten Strauß an musikalischen Tiefpunkten zu beglücken. Immerhin, solange der geblümte Albtraum auf der Bühne steht, fressen sie uns wenigstens nicht das Buffet weg.

Dieses Jahr haben wir zwei politische Podiumsdiskussionen auf unserer CSD-Bühne.
Die erste Runde heißt „Sichtbar werden“ und beginnt um 15:35 Uhr. Es geht um eine einfache Frage: Wie wird Sichtbarkeit vor Ort eigentlich möglich, und wer hält sie am Laufen?
Wer sich zeigen soll, braucht Orte, an denen das geht. Ein Queeres Zentrum zum Beispiel, das verlässlich finanziert ist und barrierefrei größer werden kann.
Es braucht auch Angebote, die queere Jugendliche im ländlichen Südhessen erreichen. Oft lange vor dem Coming-out.
Auf dem Podium sitzen:
MdL Andreas Ewald (B. 90/Die Grünen)
Kerstin Lau (Uffbasse)
MdL Bijan Kaffenberger (SPD)
Stella Tümmler (LSBT*IQ-Netzwerkstelle Südhessen)
Daniel Schan (Jugendvorstand vielbunt e.V.)
Moderation: Jan Bambach (Vorstand vielbunt e.V.)
Kommt vorbei und mischt euch ein!



Auf der CSD-Bühne ab 16:20 Uhr: MIA MARA.
Ein sad pop girl? Definitiv. Aber gleichzeitig 100 % that bitch. Genau in diesem Spannungsfeld findet MIA MARA ihre künstlerische Identität: zwischen Herz und Haltung, Melancholie und Selbstbewusstsein, Chaos und Klarheit. Ihre Musik bewegt sich zwischen modernem Pop und urbanen Einflüssen – zentimetergenaue Selbstreflexion trifft auf nackten Schmerz, eine Prise Optimismus und den Funken von Hoffnung. Als kreative Allrounderin erschafft sie einen authentischen Sound, der Emotion und Attitude verschmelzen lässt.

Eine Veranstaltung wie der Christopher Street Day braucht Sponsor*innen, die ihn finanziell unterstützen. Genehmigungen, Technik, Strom, Wasser, Bühnenprogramm, Werbung und vieles mehr kostet Geld, das vielbunt als ehrenamtlicher und gemeinnütziger Verein nicht aufbringen kann. Wir sagen Danke! Unseren Sponsor*innen und Partner*innen sowie unseren Unterstützer*innen.
