
Der CSD Darmstadt findet HEUTE statt!
12:00 Uhr: Demo (Beginn auf dem Karolinenplatz)
14:00 Uhr: Festplatzbetrieb
22:30 Uhr: Aftershowparty
Nie wieder still – ich l(i)eb, wie ich will!
Ganz schön queer ist das Radio-Magazin für die queere Community bei Radio Darmstadt. Es wird aktuell von Jürgen Radestock und Leon Ebersmann gestaltet und moderiert. Wir waren live auf dem Heinerfest zu Gast und durften über unseren kommenden CSD sprechen! Hört gerne im Podcast-Bereich rein.
P.S.: Radio Darmstadt gehört zu unseren Partner*innen. 🥰

Die CSD-Veranstaltung respektiert die Grenzen aller. Jede*r sollte sich sicher und akzeptiert fühlen, ohne Angst vor Übergriffen oder Beleidigungen. Bei unangemessenem oder diskriminierendem Verhalten kontaktiert uns bitte. So tragt ihr zu einer harmonischen Atmosphäre bei.
Wir sind für dich während unseres CSDs da. Bei Belästigung, Gewalt, Feindseligkeit.
Auch falls du etwas Sonnencreme, Gehörschutz, Traubenzucker oder einfach eine Person zum Reden brauchst.
Wir tragen lila Warnwesten und sind telefonisch erreichbar:
06151 9624999
Aftershowparty:
Bei der Aftershowparty ist das Awareness-Team der Centralstation abweichend persönlich ansprechbar und erkennbar am pinken T-Shirt.
Unterstützung bei Gewalt:
Bei Verletzungen: unbedingt ärztlich versorgen und dokumentieren lassen.
Melde dich bei uns – wir unterstützen dich vertraulich und solidarisch.
Wir klären mit dir Optionen: – Meldung über die Onlinewache, – Meldung bei queeren Ansprechpersonen der Polizei, – Meldung direkt bei der Staatsanwaltschaft.
Wir kennen weitere Beratungsstellen und stellen gerne den Kontakt her.
Beweise sichern ist wichtig: – Fotos, Videos, Gedächtnisprotokolle, Zeug*innen, Namen von Täter*innen & ärztliche Atteste notieren.
Unterstützung bei Suizidgedanken:
Kreisen Deine Gedanken darum, sich das Leben zu nehmen? Sprich mit anderen Menschen darüber! Es gibt – auch anonyme – Hilfsangebote in vermeintlich ausweglosen Lebenslagen. Per Telefon, Chat oder E-Mail.
Telefonseelsorge (kostenlos & anonym): 116 123
Chat & Mail: online.telefonseelsorge.de
Unterstützung in Notfällen:
Die 110 für die Polizei, die 112 für Feuerwehr und Rettungsdienste, die 116 117 für den ärztlichen Bereitschaftsdienst.






Um im Detail zu informieren und um ins Gespräch zu kommen, bieten Gruppen, Vereine und Parteien an Infoständen Aufklärungsmaterial, Angebote, persönliche Gespräche und Fachwissen zu den Themen Homo- und Bisexualität, trans*, inter* und vieles mehr an. Diese Informationsstände sind ein wichtiges Element des Darmstädter CSDs. Auf unserer Website findet ihr hier eine Liste aller Stände.
Um unserem CSD-Motto von 2023, “Vielfalt verpflichtet”, treu zu bleiben und unserer politischen Verantwortung gerecht zu werden, stellen wir in diesem Jahr einige Fragen an die Betreiber*innen der Stände. Beispielsweise “Inwiefern haben Sie sich für queere Menschen eingesetzt in den letzten 12 Monaten?”. Die Antworten auf die Fragen wurden gebündelt veröffentlicht um der anwesenden queeren Community zu zeigen, wofür sich die Gruppierungen hinter den Ständen konkret einsetzen.
Warum wir auf die Straße gehen:
Wir fordern: Freiheit, Selbstbestimmung und das Recht, zu lieben, wie wir wollen, und zu sein, wer wir sind.
Unsere Erfolge – vom Ende des §175 bis zum Selbstbestimmungsgesetz – sind kein Geschenk. Sie wurden erkämpft. Und sie sind bedroht.
Wir sagen: Kein Schritt zurück!
Rechte werden in Frage gestellt. Reaktionäre Kräfte wollen die Zeit zurückdrehen.
Doch wir halten dagegen – mit starken Allianzen, solidarischer Community und klarer Haltung:
Wir lassen niemanden zurück.
Unsere Wurzeln sind intersektional.
Stonewall war ein Aufstand. Getragen von BIPoC, trans Personen und anderen marginalisierten Menschen.
Ihr Kampf zeigt uns: Diskriminierungen wirken zusammen.
Deshalb ist Intersektionalität unsere Stärke.
Sichtbarkeit ist kein Selbstläufer.
CSDs werden angegriffen, abgesagt oder behindert.
Unternehmen ziehen sich zurück.
Das zeigt: Unsere Freiheiten sind fragil. Wir bleiben laut, wir bleiben sichtbar.
Was wir fordern (bundesweit):
① Grundgesetzlicher Schutz: Artikel 3 muss sexuelle Orientierung & geschlechtliche Identität nennen.
② Sichere Räume: Beratungsstellen brauchen langfristige Finanzierung.
③ Konsequentes und effektives Vorgehen gegen Hass & Hetze.
Was wir fordern (lokal):
Für Darmstadt: Finanzierung des Queeren Zentrums sicherstellen.
Für Hessen: LSBT*IQ-Netzwerkstellen und AIDS-Hilfen nachhaltig stärken.
Für Rainbow Refugees: Keine Kürzungen, keine Ausreden.

Der Darmstädter Oberbürgermeister Hanno Benz unterstützt als Schirmherr den CSD 2025 und setzt damit eine gute Tradition in der Geschichte des Darmstädter CSD fort.
„Am 16. August 2025 setzen wir mit dem Christopher Street Day in Darmstadt wieder ein kraftvolles Zeichen für Vielfalt und die Rechte der queeren Community. Angesichts wachsender LSBT*IQ-Feindlichkeit sowie zunehmender populistischer und extremistischer Strömungen sind wir alle gefordert, unsere demokratischen Werte und Grundrechte zu verteidigen und zu stärken. Lassen Sie uns deshalb mit einem breiten Bündnis die queere Community unterstützen und das diesjährige Motto „Nie wieder still“ in die Tat umsetzen – und das nicht nur beim CSD!“
„Nie wieder still – ich l(i)eb, wie ich will!“ ist das diesjährige Motto des CSD Darmstadt – und es ist mehr als ein Slogan. Es ist eine Haltung, eine Mahnung, ein Versprechen. In unserem neuen CSD-Trailer sprechen Alice, Benedikt, Daniela, Falk, Heidi, Jochen, Kollin und Sonja offen und ehrlich darüber, was es für queere Menschen heißt, nicht mehr still zu sein.
Was passiert, wenn wir schweigen? Welche persönlichen Geschichten stecken hinter dem Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung? Und was gibt uns in dieser Zeit Hoffnung? In wenigen Minuten gibt unser Video Einblicke in queeres Leben. Zwischen Ausgrenzung und Solidarität, Rückschritt und Aufbruch. Er macht deutlich, warum wir als Community sichtbar bleiben müssen. Laut, unbequem, unbeirrbar.
Die Langversion und weitere Clips folgen in den nächsten Tagen auf unseren Kanälen. Haltet die Augen offen auf csd-darmstadt.de!
Übrigens: Der CSD Darmstadt findet am 16.08.2025 statt.
12:00 Uhr: Demo (Beginn auf dem Karolinenplatz)
14:00 Uhr: Festplatzbetrieb
22:30 Uhr: Aftershowparty
Nie wieder still – ich l(i)eb, wie ich will!

Wir gehen am 16.08.2025 auf Darmstadts Straßen, laut und sichtbar, unter einem Motto, das zugleich ein Versprechen und eine Forderung ist: “Nie wieder still – ich l(i)eb’, wie ich will!” Es ist ein Ruf nach Freiheit, nach Selbstbestimmung und nach dem unumstößlichen Recht, zu lieben und zu sein, wer wir sind.
Wir blicken stolz zurück auf das, was wir als queere Community gemeinsam erreicht haben: Meilensteine wie die Aufhebung des §175, die Schaffung des Antidiskriminierungsgesetzes, die Öffnung der Ehe für alle und jüngst auch die Einführung des Selbstbestimmungsgesetzes. Diese Errungenschaften sind das Ergebnis von unserem Mut, unserer Ausdauer und dem unermüdlichen Einsatz vieler Menschen. Vieler lesbischer, schwuler, bisexueller, trans, inter* und weiterer Menschen. Vielen Menschen vor uns und mit uns. Diese Errungenschaften sind das Fundament, auf dem wir stehen.
Doch dieser Stolz mischt sich mit Besorgnis. Wir sehen, wie hart erkämpfte Rechte in Frage gestellt werden und wie reaktionäre Kräfte versuchen, die Uhren zurückzudrehen. In eine Zeit vor dem Selbstbestimmungsgesetz, vor der Ehe für Alle, vor dem Antidiskriminierungsgesetz und im Falle der rechtsextremen Partei AfD auch vor der Aufhebung des § 175. Wir sagen klar und deutlich: Wir gehen nicht zurück! Unsere Errungenschaften müssen geschützt und verteidigt werden! Dafür brauchen wir starke Allianzen, Menschen, die an unserer Seite stehen und mit uns für eine offene Gesellschaft kämpfen. Aber vor allem sind wir auf eine starke, geeinte Community angewiesen. Wir müssen zusammenhalten, füreinander einstehen und dürfen keine Facetten unserer vielfältigen Gemeinschaft zurücklassen.
Gerade deshalb ist es unerlässlich, die Wurzeln und die Vielschichtigkeit unserer Bewegung zu verstehen und zu ehren. Die moderne queere Befreiungsbewegung ist untrennbar mit dem Mut, dem Widerstand und den Kämpfen von Schwarzen, Indigenen und People of Color (BIPOC) verbunden. Es waren oft marginalisierte Personen, insbesondere trans Frauen of Color, die bei Aufständen wie Stonewall an vorderster Front standen und den Weg für die Rechte ebneten, die wir heute haben. Ihre Erfahrungen mit multiplen, sich überschneidenden Formen der Diskriminierung – Rassismus, Queerfeindlichkeit, Transfeindlichkeit, Sexismus – haben die Notwendigkeit eines intersektionalen Ansatzes schmerzlich verdeutlicht. Unsere Intersektionalität – das Anerkennen, Verstehen und aktive Einbeziehen dieser verwobenen Identitäten und der damit einhergehenden spezifischen Herausforderungen – ist daher nicht nur ein historisches Faktum, sondern unsere gelebte Realität und unsere größte Stärke. Sie macht unseren Kampf wirksamer, unsere Solidarität tiefer und unsere Gemeinschaft widerstandsfähiger. Nur wenn wir alle Stimmen hören und alle Kämpfe anerkennen, können wir wirklich für alle queeren Menschen sprechen und handeln.
Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass wir heute einen Christopher Street Day veranstalten und unsere Stimmen erheben können. Die Vergangenheit hat uns oft genug gezeigt, dass Sichtbarkeit unterdrückt und Proteste verhindert wurden. Doch auch die jüngere Vergangenheit und die Gegenwart mahnen uns zur Wachsamkeit: Behörden, die CSDs wie in Schönebeck abbrechen, Unternehmen, die sich aus ihrem Engagement feige zurückziehen, und aufgrund von Gewaltankündigungen abgesagte CSDs wie in Gelsenkirchen – all das zeigt, wie fragil unsere Freiheiten noch immer sind.
Deshalb verlangen wir von der Politik ein konsequentes und aktives Vorgehen gegen Hass und Hetze! Queerfeindliche Gewalt und verbale Angriffe müssen entschieden und nachhaltig bekämpft werden – auf der Straße, im Netz und in den Parlamenten!
Unsere Werte – Akzeptanz, Vielfalt, Respekt und Selbstbestimmung – müssen von uns allen verteidigt werden. Das gilt nicht nur für die Politik, sondern auch für Unternehmen. Wir haben genug von Lippenbekenntnissen und Regenbogenflaggen im Pride Month, wenn dahinter keine wirksamen Taten folgen. Diversitätsprogramme dürfen weder auf Druck von außen, noch von autoritären Kräften im Inland gestoppt oder verwässert werden. Wahre Solidarität zeigt sich im Handeln, nicht nur im Reden!
Sichere Räume für queere Menschen sind überlebenswichtig. Schutz- und Beratungsangebote, oft ehrenamtlich getragen, sind essentiell und dürfen nicht länger finanziellen Unsicherheiten oder politischen Spielchen ausgesetzt sein.
Konkret für unsere Stadt und unsere Region bedeutet das:
Unsere zentralen Forderungen, im Einklang mit der bundesweiten Kampagne “Nie wieder still!”, fassen wir klar zusammen:
Das stärkste Werkzeug, um diese Ziele zu erreichen und unsere Rechte dauerhaft zu sichern, ist der grundgesetzliche Schutz. Die Ergänzung von Artikel 3, Absatz 3 des Grundgesetzes um die Merkmale der sexuellen Orientierung und der geschlechtlichen Identität ist überfällig und dringend notwendig!
“Ich lieb’, wen ich will!” – das ist unser Recht, unsere Freiheit. Wir lieben dabei auch unsere eigene Identität – das ist unsere Stärke, unser Stolz. Das muss geschützt werden. Das fordern wir. Dafür gehen wir auf die Straße. Dafür sind wir nie wieder still!

Wir gehen am 16.08.2025 auf Darmstadts Straßen, laut und sichtbar, unter einem Motto, das zugleich ein Versprechen und eine Forderung ist: “Nie wieder still – ich l(i)eb’, wie ich will!” Es ist ein Ruf nach Freiheit, nach Selbstbestimmung und nach dem unumstößlichen Recht, zu lieben und zu sein, wer wir sind. Unser Mottotext ist hier in vollständiger Form zu lesen.